A. 100 Jahre Astrophysik: Ergebnisse |
| 1. Entstehung der Astrophysik |
| 2. Beobachtung (UV - OPT - UR) |
| 3. Radioastronomie (VLA>) |
| 4. Röntgen- und Gamma-Astronomie |
| 5. Neutrino-Astronomie |
| 6. Gravitationswellen |
| 7. Sterne |
ErläuterungAstronomie im herkömmlichen Sinn befasst sich nicht mit den chemisch-physikalischen Zuständen der Himmelskörper. Solche Fragen sich Gegenstand der Astrophysik. Erst die Enwicklung der Spektroskopie durch Kirchhoff und Bunsen um 1860 ermöglichte derartige Untersuchungen. So ist die Astrophysik tatsächlich kaum mehr als 100 Jahre alt. Das erste Kapitel der Vorlesung will die beeindruckende Entwicklung dieses jungen Zweigs der Astronomie anhand einiger Beispiele dokumentieren.Da ist zunächst die Entwicklung der Beobachtungstechniken. Das Bild des Himmels erschließt sich uns heute in allen Teilen des elektromagnetischen Spektrums sowie zunehmend in exotischen Bereichen wie z.B. der Neutrino-Astrophysik. Dennoch bleiben Teleskope für den optischen und angrenzende Spektralbereiche wichtig, wie das europäische ESO Projekt (VLT-1, 2) auf dem Cerro Paranal in Chile zeigt. Darüber hinaus ist die Situation des Astrophysikers im Hinblick auf das Experimentieren bemerkenswert. Ein Laborexperiment besteht aus einer gezielten Einwirkung auf den Gegenstand der Untersuchung und der Messung seiner Reaktion. Auf Sterne und Galaxien kann man nicht willkürlich einwirken. Man muss die Einwirkungen verfolen und deuten, die die Himmelkörper recht eigenwillig aufeinander ausüben. Mit einem Streifzug durch die Physik der Sterne beenden wir das erste Kapitel. Dabei werden mehr Fragen gestellt als beantwortet. Anhand vieler Bilder wird auf Dienge orientiert, deren genauere Beschreibung Thema eines der folgenden Kapitel ist. |
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