Beamer-Objektiv
Diese Aufgabe liegt in zwei Varianten vor, die denselben physikalischen Hintergrund besitzen, jedoch unterschiedliche Fragestellungen aufweisen. Die zur Lösung benutzten Formeln sind für beide Varianten gleich, werden jedoch – entsprechend der Fragestellungen – unterschiedlich umgestellt.
Aufgabenstellung (Variante I)
Das Objektiv eines Beamers hat die Brennweite . Der Chip, der das zu projizierende Bild im Inneren des Beamers erzeugt hat eine Breite von . In welcher Entfernung vom Objektiv (das als dünne Linse behandelt wird) muss eine breite Leinwand aufgestellt werden, damit das entstehende Bild diese gerade ausfüllt?
Lösung
Die Abbildungsgleichung einer dünnen Linse lautet
Weiterhin ist der Abbildungsmaßstab definiert:
Die Bildgröße ist negativ (kopfstehendes / seitenverkehrtes Bild). Damit ist auch negativ. Wir rechnen hier nur mit Beträgen und schreiben kurz:
Dies wird nach umgestellt:
und in die Abbildungsgleichung eingesetzt:
Daraus ergibt sich für die Bildweite:
Aufgabenstellung (Variante II)
Ein Beamer mit Zoom-Objektiv erzeugt auf einer entfernten Leinwand ein breites Bild. Der Chip, der das zu projizierende Bild im Inneren des Beamers erzeugt, hat eine Breite von . Auf welche Brennweite ist dabei das Objektiv (das als dünne Linse behandelt wird) eingestellt?
Lösung
Die Abbildungsgleichung einer dünnen Linse lautet:
Weiterhin ist der Abbildungsmaßstab definiert:
Die Bildgröße ist negativ (kopfstehendes / seitenverkehrtes Bild). Damit ist auch negativ. Wir rechnen hier nur mit Beträgen und schreiben kurz:
Dies wird nach umgestellt:
und in die Abbildungsgleichugn eingesetzt:
Damit ergibt sich für die Brennweite des Objektivs: