Überblick über Funkuhr.exe

Ein Win­dows-Pro­gramm, wel­ches im Sys­tem-Tray (äh, Mel­dungs­be­reich der Task­leis­te) wer­kelt und von ir­gend­ei­nem DCF77-Funk­em­pfän­ger-Mo­dul, ir­gend­wie am PC an­ge­schlos­sen, das Zeit­zei­chen em­pfängt, de­ko­diert und die Uhr stellt.

Auf­grund der Aus­breitungs­charakte­ristik des Längst­wellen­senders ist der Empfang und damit die Benutzung dieses Pro­gramms nur in Europa sinn­voll.

Eigenschaften

Bekannte Fehler und Unschönheiten

Neues und Änderungen

*080801Se­riel­le Ein­ga­be­da­ten an RxD ein­ge­baut (Po­la­ri­tät hier­bei fest: Trä­ger­ab­sen­kung = po­si­ti­ve Span­nung, vol­ler Trä­ger = negative Span­nung)
*080908Ver­än­de­run­gen im Funk­em­pfangs-Thread, da­mit bei Ver­wen­dung von FunkUsb auf­tre­ten­de Kom­mu­ni­ka­tions­feh­ler (Ur­sa­che un­be­kannt) nicht zum Ver­brauch von 100 % Re­chen­leis­tung (= Windows un­be­dien­bar) führt.
*0902??Ich weiß nicht mehr ge­nau, Klein­kram
+110716Eng­li­sche Res­sour­cen, Win64-fähige INPOUT32.DLL bei­ge­fügt
-110905Über­lauf­pro­blem bei His­to­gramm
-110906Wirk­lich „stil­ler“ Em­pfangs­mo­dus
+110906Einstellbare TimeOuts (zz. nur mittels RegEdit)
*110908Durch­lau­fen­der Funk­em­pfang und Uhr-Stellen mit per­ma­nen­tem Tray-Icon (Dauer-)Pieps beim Ein­stel­len der Laut­stä­rke mit Tas­ta­tur oder Maus
*110909Getestetes AMD64-Kompilat, Ein­stel­lun­gen unter HKEY_CURRENT_USER
+1209xxDe­ko­die­rung der Wet­ter­vor­her­sa­ge (De­chiff­rier-DLL er­for­der­lich), da­zu er­heb­li­che Er­wei­te­rung der Pro­gramm­funk­tio­nen (und auch EXE-Grö­ße)
*1209xxFal­len­las­sen der Win­dows95-Kom­pa­ti­bi­li­tät (u.a. kein Test­sys­tem), nun ist „Win­dows 98 Zwei­te Aus­ga­be“ Min­dest­voraus­set­zung; Ge­trenn­tes ANSI- und UNICODE-Kom­pi­lat
+121119Un­ter­stüt­zung von USB-Joy­sticks als „Ein­ga­be­ge­rät“, Sound­kar­te mit I/Q-De­mo­du­la­tion so­wie Vor­lauf­em­pfän­ger in Vor­be­rei­tung
+1212xxEu­ro­pa-Wet­ter­kar­te, da­her Ex­plo­sion der EXE-Da­tei­grö­ße (leider)
+130406Un­ter­stüt­zung der ex­ter­nen Zeit­mes­sung des neuen FunkUsb;Joystick, Vor­be­rei­tung FunkUsb:Prefetcher
-130510GPF bei Aktivierung der Piep-Ausgabe; GPF bei Message­Box (nur AMD64); Dialog­element­positionen bei „Hardware“; Vor­lauf­em­pfän­ger immer noch tot
*130510Bezug zu cfgmgr32.dll entfernt (unnötig, auch bei x86)
*130606CHM-Hilfe (RTF-Hilfe verbleibt alt)
*130730htmlhelp-light.lib für Direktimport von hhctrl.ocx
-1308xxSprachliche Korrektur beim Englischen („ago“) <rene.wieland©home.nl>
-130904joyReleaseCapture()-Aufruf beim Beenden des Empfangs
-140819Bessere Rückkehr vom Suspend-Modus durch mehrere Öffnungs­versuche des Geräte­handles
+141019Europäische Staats­grenzen als Vektor­grafik, funktions­tüchtiges Status­zeilen-Feld 2
Schwer-wetter-Erklärung im fliegen-den Text und Status­zeilen-Feld 4
-141029WM_SYSCOLORCHANGE für Menü-Bitmap-Anpassung
3 Inseln zu Finnland
Statuszeilen-Flaggenhöhe
+141029Überleben des unerwarteten Windows-Neustarts
+1412xxdiverse Umgehungen von wine-Bugs
*141229Überleben des Windows-Neustarts nun als Dienst
-150105CHM-Hilfe auch als Dienst

Open-Source

Der gesamte Quelltext ist dabei.

Zu übersetzen mit MSVC6 (Projektdatei „Funkuhr.dsp“) oder MSVC 2008 (Projektdatei „Funkuhr.vcproj“). Letztere ermöglicht das Erstellen der x64-Version. Beim Erstellen mit der kostenlosen Express-Version muss das ebenfalls kostenlose SDK installiert werden. Eventuell dazu ein DDK (WDK) für hid.lib.

Das Erstellen mit dem MSVC 2013 gelingt nicht, weil Referenzen zu transzendenten Funktionen generiert werden. Im Gegensatz zur Dokumentation kann jene Version die Gleitkommafunktionen nicht durch Inline-80x87-Befehle ersetzen, trotz /arch:IA32-Kommandozeilenschalter.

Beim Übersetzen mit Drittprogrammen (etwa Gnu-C) ist zu beachten:

Funkuhr.exe wurde unter allen möglichen Windows-Versionen sowie unter wine getestet. Nicht unter ReactOS.
haftmann#software, Mai 2016, Henrik.Haftmann@gmail.com

Eigenschaften von Funkuhr

Dieser Dialog bietet eine Unmenge an Ein­stellungen und Veran­schaulichungen an. Im Normal­fall wird man nicht allzu viel einstellen müssen.

Die Hardware-Eigenschaften tauchen beim erstmaligen Pro­grammstart auf, um die verwendete Schnitt­stelle auswählen zu können, da dieses Pro­gramm (hoffentlich) alle erdenklichen Anschluss­möglichkeiten abdeckt.

Hardware-Eigenschaften

Der Anschluss der Funkuhr kann mit nahezu beliebigen PC-Schnitt­stellen erfolgen: die serielle Schnitt­stelle (auch über einen handels­üblichen USB-Seriell-Konverter), die parallele Schnitt­stelle, das Gameport sowie Eigenbau-Ein/Ausgabe-Karten. Folgende Einstell­möglichkeiten stehen zur Verfügung: Die Angaben müssen entsprechend der vorgenommenen Beschaltung stimmen, sonst kommt es zu keinem Em­pfang.

Für die Benutzung einer parallelen Schnitt­stelle muss der Port­zugriffs­treiber inpout32.dll (Win64-Version: inpoutx64.dll) neben der Datei Funkuhr.exe liegen oder im Windows-Verzeichnis sein.

Alle Ein­stel­lungen werden sofort wirksam. Fehlerhafte Ein­stel­lungen werden beim Verlassen der Eigen­schafts­seite moniert.

Ein Funkuhr-Modul benötigt nach dem Anlegen der Betriebs­spannung einige Sekunden bis zum korrekten Funksignal-Empfang.

Selektion serielle Schnitt­stelle

Zugriff auf digitale Ein/Ausgabeleitungen des Rechners auf „sauberem“ Weg. Gut für die Verwendung von Schnitt­stellen-Konvertern, bspw. von USB. Dazu muss üblicher­weise ein Treiber installiert werden, der den Konverter als COM-Schnitt­stelle abbildet.

Die Funkuhr-Schaltung muss für die Potenzial­verhältnisse der seriellen Schnitt­stelle geeignet sein!

Serielle Schnitt­stelle

Eine der hier aufgelisteten seriellen Schnitt­stellen kann ausgewählt werden. Die Auswahl gibt die am Rechner vorhandenen seriellen Schnitt­stellen wieder. Beim Anstecken und Abziehen von USB-Seriell-Konvertern wird die Liste automatisch aktualisiert.

Empfehlung: COM1 für die erste serielle Schnitt­stelle

Unter wine werden maximal COM1 und COM2 gelistet.

Em­pfangs­daten-Leitung

Auswahl einer benannten Leitung, an der die Empfangs­datenbits dem Computer zugeführt werden. In Klammern steht die Pin-Nummer des 9pol. SubD-Steckers.

Empfehlung: DSR, bei „Expert Mouse Clock“ RxD

Bei Empfang an RxD erfolgt die Impuls­längen­messung unabhängig von Windows durch die Hard­ware der seriellen Schnitt­stelle, deren Auf­lösung auf 20 ms begrenzt ist. Außerdem ist an RxD die Polarität zu beachten, da hierbei die automatische Invertierung nicht zur Verfügung steht: High-Impulse bei RS232 (nominell ±12 V), Low-Impulse bei TTL (0 .. 3 oder 5 V je nach Logikfamilie). In jedem Fall erfolgt die (vergleichsweise unkritische) Impuls­abstands­bewertung durch einen Windows-Timer.

Sollte trotz anliegendem Signal keine Daten ankommen, sind die Spannungs­pegel zu überprüfen, ob ein LOW ≤ -3 V und ein HIGH ≥ 3 V ist.

Stromversorgungs-Leitung

Auswahl einer benannten Leitung, die bei Empfang permanent auf hohes Potenzial gehalten wird, um den Funk­empfänger zu versorgen. In Klammern steht die Pin-Nummer des 9pol. SubD-Steckers.

Empfehlung: RTS, bei „Expert Mouse Clock“ DTR

Selektion parallele Schnitt­stelle

Zugriff auf Ein/Ausgabeleitungen des Rechners auf „schmutzigem“ Weg. Administrator-Rechte erforderlich. inpout32.dll (oder inpoutx64.dll) erforderlich. Äußerst flexibel bei der Wahl der Signalleitungen. Als Neben­anwendung kann sogar eine Steuer­leitung einer durch Verwendung des Infra­rot­ports unbrauchbaren seriellen Schnitt­stelle verwendet werden. Oder ein Joystick-Port.

Portadresse

Zur Auswahl stehen die drei „üblichen“ Portadressen der parallelen Schnitt­stellen LPT1 bis LPT3 sowie das Gameport.

Empfehlung: LPT1 für die erste parallele Schnitt­stelle. Entscheidend ist die Port­adresse, nicht die LPT-Nummer.

Sie können auch eine wahlfreie Adresse angeben.

M Vorsicht! Sie sollten wissen, was Sie da gerade tun! Wenn Sie auf die Portadresse Ihrer Netzkarte, VGA-Karte oder Fest­platte zugreifen, sind die Folgen katastrophal.

Eine wahlfreie Adresse stellt die einzig sichere Möglichkeit dar, eine PCI-, PCIexpress-, ExpressCard- oder PCMCIA-Karte anzusprechen. Die richtige Portadresse erfahren/erraten Sie im Geräte-Manager.

Auch der haftmann#software USB2LPT-Konverter kann hier eingesetzt werden. Gewöhnliche USB-Parallel­drucker-Adapter haben keine Adresse, für diese gibt es eine gesonderte Unterstützung.

Als Gameport funktionieren nur die althergebrachten, bspw. onboard oder auf Sound­karten.
USB-Gameport-Adapter funktio­nieren hier nicht, weil diese aufs HID-Protokoll umsetzen; hierzu als Hardware den Joystick auswählen.

Em­pfangs­daten-Leitung

Auswahl einer benannten Leitung, an der die Empfangs­datenbits dem Computer zugeführt werden. In Klammern steht die Pin-Nummer der 25pol. SubD-Buchse (Parallelport) bzw. der 15pol. SubD-Buchse (Gameport).

Empfehlung: ONL (eine Meldeleitung des Druckers);
TB2 (letzte Joystick-Feuertaste)

Sollte trotz anliegendem Signal keine Daten ankommen, sind die Spannungs­pegel zu überprüfen, ob ein LOW ≤ 0,8 V und ein HIGH ≥ 2,0 V ist.

Stromversorgungs-Leitung

Auswahl einer benannten Leitung, die bei Em­pfang permanent auf hohes Potenzial gehalten wird, um den Funk­empfänger zu versorgen. In Klammern steht die Pin-Nummer der 25pol. SubD-Buchse (Parallelport) bzw. der 15pol. SubD-Buchse (Gameport).

Empfehlung: SEL(eine Steuerleitung zum Drucker).
Beim Gameport besteht keine Auswahl­möglichkeit.

Selektion Sound­kar­te

Demodulation und Filterung des frequenz-umgesetzten und vorverstärkten Funk­signals mit der Sound­kar­te und dem eingebauten I/Q-De­mo­du­la­tor. Diese Option ist insbesondere für Funk­amateure gedacht.

Eine zusätzliche Dialogseite „De­mo­du­la­tor“ dient zur Visuali­sierung der Demodulations­vorgangs.

Hinweis: Unter wine erscheint jene zusätzliche Seite erst nach Schließen und erneutem Öffnen des Einstellungs-Dialogs.

Achtung: Bei manchen Soundkarten hängt sich dieses Programm auf, sobald man diesen Punkt anwählt. Ursache ist ein Konflikt irgendwo im Win32 zwischen Soundausgabe (für den Kontroll-Piep) und Soundeingabe, den ich weder verstehe noch auflösen kann. In einem solchen Fall ist vorher die Piep-Lautstärke unter dem Reiter „Tray-Icon“ auf Null (Linksanschlag) zu stellen. Dies deaktiviert die Soundausgabe und schließt das entsprechende Win32-Handle.

Name der Sound­kar­te

Eine der hier aufgelisteten Sound­karte kann ausgewählt werden. Die Auswahl gibt die am Rechner vorhandenen Sound­karten wieder. Beim Anstecken und Abziehen von USB-Sound­karten wird die Liste automatisch aktualisiert. Der Eintrag an erster Stelle (Wave-Mapper oder ähnlich) bezeichnet die in der System­steuerung ausgewählte Stan­dard-Sound­kar­te für Aufnahmen.

Empfehlung: Die erste oder einzige Sound­kar­te.

Der Anwender muss selbst dafür Sorge tragen, dass die Mixer-Ein­stel­lungen die „Aufnahme“ des Tonsignals ermöglichen!

Abtastrate

Selektion einer gewünschten Abtastrate. Sie muss mindestens doppelt so groß, besser deutlich größer sein als die herauszufilternde Frequenz. Abtast­raten von über 50 kSa/s funktio­nieren nur sinn­voll mit „frisierten“ Sound­karten, deren Eingangs­tief­pass ent­fernt wurde. Dies ermöglicht die direkte Ver­arbeitung der Empfangs­frequenz von 77,5 kHz ohne Mischer!

Im Interesse geringer Rechner­belastung sollte die Abtast­rate wiederum möglichst niedrig gewählt werden. Dabei droht ggf. Spiegel­frequenz-Empfind­lichkeit.

Die Liste gibt die von Windows gemeldeten möglichen Stan­dard-Abtast­raten an, die Angabe ist jedoch wahlfrei möglich.

Empfehlung: 44100 Sa/s

Filterfrequenz

Angabe der aus dem Frequenzgemisch heraus­zu­fil­tern­den Fre­quenz mit einer festen Bandbreite von ca. 10 Hz. Eine AFC kann die Frequenz bei Ver­stim­mung des Mischer­oszillators gering­fügig nach­ziehen. Danach erfolgt die Ampli­tuden-Demodulation.

Der maximal erlaubte Wert ist die halbe Abtast­rate. Das Minimum ist 10 Hz.

Empfehlung: 1000 Hz (Der Mi­scher­os­zil­la­tor muss dann 78,5 kHz oder 76,5 kHz haben.)

Selektion Joystick

Der Funk­em­pfän­ger steuert hierbei eine Taste irgendeines Joy­sticks. Haupt­anwendung ist FunkUsb mit ent­sprechender Firm­ware ab November 2012, die einen der­artigen Joy­stick emuliert und deshalb ohne extra Treiber auskommt.

Ist die Auswahl­möglichkeit deaktiviert, obwohl ein Joystick-Anschluss vorhanden ist und ein Treiber geladen ist, dann müssen zwei Wider­stände ≈47 kΩ zwischen die Pins 1-3 und 1-6 geschaltet werden, um dem Treiber das Vorhanden­sein eines echten Joy­sticks vorzu­gaukeln.

Joystick-Name

Auswahl eines angeschlossenen Joy­sticks. Je nach Betriebssystem ist der Name mehr oder weniger aussage­kräftig. Die Auswahl gibt die am Rechner vorhandenen Joy­sticks wieder. Beim Anstecken und Abziehen von USB-Joy­sticks wird die Liste auto­matisch aktuali­siert.

Empfehlung: Ausprobieren! Windows ist mit der Reihen­folge recht eigensinnig, sie übersteht jedoch Reboots.

Joystick-Knopf

Auswahl eines der Knöpfe für das Eingangssignal. Die Auswahl gibt die am Joystick vorhandenen Knöpfe wieder.

Empfehlung: Erster Knopf – ggf. ausprobieren

Sollte trotz anliegendem Signal keine Daten ankommen, sind die Spannungs­pegel zu überprüfen, ob ein LOW ≤ 0,8 V und ein HIGH ≥ 2,0 V ist.

Joystick-Achse

Beim FunkUsb ab November 2012 liefert an der Joy­stick-Achse einen Zeit­stempel. Damit wird die Zeit­messung unabhängig von Windows und der System­last.

Empfehlung: Benutzen bei FunkUsb, sonst nicht benutzen. Unter wine nicht benutzen; da lauern gleich mehrere Bugs.

Die Bugs im einzelnen:

Selektion USB-Parallel-Konverter

Der Funk­em­pfän­ger steuert hierbei einen von drei Status­ein­gängen eines derartigen Stan­dard-Konver­ters. Manch ein Bast­ler hat wohl so ein Ding als Fehl­investition in seiner Schub­lade liegen. Von Vorteil ist die TTL-Kompati­bilität. Eine der zahlreichen Ausgabe­leitungen kann zur Strom­ver­sor­gung dienen.

Es wird kein extra Treiber benötigt. Außer unter Windows 98; hierfür gibt es auch einen Universaltreiber u. a. auf meiner Webseite.

USB-Parallel-Konverter-Nummer

Auswahl eines angeschlossenen USB-Parallel­drucker-Konverters. Die Auswahl gibt die am Rechner vorhandenen Kon­verter sowie USB-Drucker wieder. Beim Anstecken und Abziehen von derartigen USB-Geräten wird die Liste automatisch aktuali­siert.

Empfehlung: Ausprobieren! Windows ist mit der Reihen­folge recht eigensinnig, sie übersteht jedoch Reboots. Etwas problematisch kann das Hinzufügen oder Entfernen von USB-Druckern sein.
Natürlich sollte man es vermeiden, einen USB-Drucker auszuwählen!

USB-Parallel-Konverter-Eingang

Auswahl einer benannten Leitung, an der die Em­pfangs­datenbits dem Computer zugeführt werden. In Klammern steht die Pin-Nummer der 25pol. SubD-Buchse.

Empfehlung: ONL (eine Meldeleitung).

Selektion Vorlaufempfänger

Dabei handelt es sich um eine gesonderte (2014 noch zu entwickelnde) Firmware für FunkUsb, die das Funksignal unabhängig vom Rechner dekodiert und vorhält; bei Vorhandensein eines geeigneten De­chiff­rier­chips auch die Wetter­vor­her­sage­in­for­ma­tion. Die PC-Uhr kann dann ohne Zeit­ver­zug beim Hoch­fah­ren ge­stellt werden. Das Gerät sollte vorzugs­weise an eine USB-Buchse mit Stand­by-Strom­ver­sorgung angeschlossen werden, um Akkus zu ersparen. Es meldet sich als HID-Gerät. Es wird kein extra Treiber benötigt.

Nummer des Vorlaufempfängers

Hiermit kann ggf. aus mehreren Em­pfän­gern aus­ge­wählt werden.

Empfehlung: Das einzige Gerät auswählen.

Mehrere Empfänger am PC sind kaum sinnvoll. Werden mehrere an­ge­zeigt liegt eine unglückliche Mehr­fach­nutzung der freien USB-VID und -PID von Objective Development vor; durch diese Aus­wahl­möglich­keit ist's aber un­kri­tisch.

Akku im Vorlaufempfänger

Der Sinn und Zweck des Vorlaufempfängers ist ja, die Uhrzeit vor dem Start des Computers zu empfangen und sofort bereitzustellen. Daher benötigt ein solches Gerät irgendeine autonome Stromversorgung. Bei Durchlaufbetrieb (für Wetterdatenempfang) würden Primärzellen nicht allzu lange halten (maximal 1 Woche), daher ist Akkubetrieb vorgesehen. Der Mikrocontroller übernimmt das Laden gleich mit.

Empfehlung: Genau den verwendeten Akkutyp einstellen, sowie die dazu passende Lade- und Entladeschlussspannung.

Lassen sich chemische Energiespeicher mit begrenzter Lebensdauer vermeiden?
Eine Ver­sor­gung über das PC-Standby-Netz­teil erspart den Auf­wand mit der Strom­ver­sor­gung, ist aber leider nicht standar­disiert: Man müsste es für be­stimmte USB-An­schlüsse aus­probieren und ggf. per Jumper akti­vieren. Bei den meisten Boards ist dieser Jumper grün und in der Nähe der Buchse. Der Betrieb des PCs an einer schaltbaren Steckdosen­leiste wäre dabei kontra­produktiv. An Note­books funk­tio­niert es m.W. über­haupt nicht.

Die Strom­auf­nahme beträgt ca. 1 mA und ver­letzt die USB-Spezifika­tion etwas; anders lässt sich aber der Funk­empfänger nicht be­treiben.

Empfehlung: Das einzige Gerät auswählen.

Computer-Uhr stellen

Ziel der Funkuhr am PC ist das Stellen der Computer-Uhr in regel­mäßigen Abständen.
Dazu gibt es folgende Einstellmöglichkeiten:

Weiterhin wird an­ge­zeigt, wann die Uhr zuletzt gestellt wurde, und wann sie als nächstes gestellt werden soll:

Alle Ein­stel­lungen werden sofort wirksam. Al­ler­dings er­folgt kein Start bzw. Ab­bruch eines lau­fen­den Funk­uhr-Em­pfangs.

Stellen bei Pro­grammstart

Eingeschaltet beginnt dieses Pro­gramm un­mit­tel­bar mit dem Funk­uhr-Em­pfang und dem Ver­such, die Com­pu­ter-Uhr zu stel­len. Aus­ge­schal­tet bleibt das Pro­gramm zu­nächst in­ak­tiv.

Empfehlung: EIN bei gelegentlichem Start,
AUS bei häufigen Rechner-Starts und Pro­gramm als Dienst

Stellen alle xx Stunden

Eingeschaltet wertet das Pro­gramm den nächsten Stell-Zeitpunkt aus und beginnt dann mit dem Funkuhr-Em­pfang, ggf. sofort. Ausgeschaltet beendet sich das Pro­gramm automatisch, wenn die Computer-Uhr gestellt wurde (sofern „Stellen, wenn Uhr verstellt“ nicht aktiviert ist).

Empfehlung: AUS bei sporadischer Nutzung, ansonsten EIN

Stellen wenn Uhr verstellt

Eingeschaltet startet der Em­pfang, wenn ein anderes Pro­gramm die Computer-Uhr verstellt (wenn es den Windows-Rundruf WM_TIMECHANGE gibt). Damit versucht dieses Pro­gramm, die Uhr wieder zu korrigieren.

Empfehlung: AUS wenn bestimmte Software getestet werden soll, ansonsten EIN

Stellen mit Datum

Im Normalfall stellt die Software sowohl Uhrzeit als auch Datum. Bisweilen ist jedoch das Setzen des Datums unerwünscht.

Empfehlung: AUS wenn bestimmte Software ein falsches Datum verlangt, ansonsten EIN

Hinweis: Für derartige Software gibt es das haftmann#software-Pro­gramm FakeDate. Damit sind falsch gehende Computer-Uhren passé.

Anzeige der Abweichung

Eingeschaltet zeigt das Pro­gramm die Stell-Differenz beim Stellen der Computer-Uhr an (d. h. den Gangfehler).

Empfehlung: EIN

Hinweis: Es erfolgt stets eine Anzeige des Gangfehlers, wenn dieser größer als 24 Stunden war.

Stellen via UTC

Im Normalfall stellt dieses Pro­gramm die Zonenzeit („SetLocalTime“). Damit werden eventuell falsche Sommerzeitregeln ausgemerzt.

Ist dieser Schalter eingeschaltet, rechnet dieses Pro­gramm die empfangene Zeit in UTC (hier gleichbedeutend mit GMT, Greenwich Mean Time, die mittlere Ortszeit am Nullmeridian) um und stellt die sogenannte Systemzeit („SetSystemTime“). Damit werden die Zonen­zeit­regeln des Computers zur Anzeige der Zonen­zeit wirksam.

Empfehlung: AUS im Em­pfangsgebiet von DCF77 (Mitteleuropa), außer in England.
EIN wenn der Anwender seinen Computer bspw. mit Moskauer Zeit betreiben möchte.

Stundenangabe für's periodischen Stellen

Eine Angabe von 0 bis 255 Stunden ist möglich. 0 Stunden bedeutet permanentes Stellen. Die Stundenangabe bezieht sich auf die Zeit zwischen erfolgreichem Stellen und Start des Em­pfangs, sodass die Stellzeit bei Angabe 24 Stunden langsam nach hinten driftet.

Empfehlung: 8 Stunden

7 Mit den ver­ti­ka­len Pfeil­tas­ten kann die Angabe in Einer­schritten, mit Bild Auf / Bild Ab in Zehner­schritten gestellt werden.

Sekundenangabe für die Gangfehler-Info

Eine Angabe von 0 bis 60 Sekunden ist möglich. 0 Sekunden bedeutet, dass immer die Differenz an­ge­zeigt wird, selbst bei nur we­ni­gen Mil­li­se­kun­den.

Empfehlung: 2 Sekunden

7 Mit den ver­ti­ka­len Pfeil­tas­ten kann die Angabe in Einer­schritten, mit Bild Auf / Bild Ab in Zehner­schritten gestellt werden.

Anzeige „Das nächste Mal“ stellen

Wenn der Schalter für's periodische Stellen aktiv ist, wird hier an­ge­zeigt, wann der nächste Stellvorgang starten wird. Entweder als Zeitdifferenz bei unter 24 Stunden, oder als Datum und Uhrzeit (Zonenzeit) bei über 24 Stunden.

Anzeige „Computer-Uhr zuletzt gestellt“

Hier kann festgestellt werden, wann dieses Pro­gramm zuletzt die Computer-Uhr erfolgreich gestellt hatte. Entweder als Zeit­differenz bei unter 24 Stunden, oder als Datum und Uhrzeit (Zonenzeit) bei über 24 Stunden. Die Differenz-Angabe vertraut darauf, dass die Computer-Uhr inzwischen nicht nennens­wert verstellt wurde.

Anzeige „Letzter Fehler“

Das Pro­gramm zeigt per Sprech­blase über dem Tray-Icon Fehlermeldungen an. Hier kann die letzte Fehler­meldung noch einmal gesehen werden.

Die Zeitangabe erfolgt entweder als Zeit­differenz bei unter 24 Stunden, oder als Datum und Uhrzeit (Zonenzeit) bei über 24 Stunden. Die Differenz-Angabe vertraut darauf, dass die Computer-Uhr inzwischen nicht nennens­wert verstellt wurde.

Tray-Icon-Anzeige und Em­pfangssteuerung

Das Funkuhr-Pro­gramm wird im wesentlichen über sein Tray-Icon, das Symbol im Systembereich der Startleiste, gesteuert. Es kann verschieden­artig erscheinen und auch, wem's stört, ausgeblendet werden.

Dazu gibt es folgende Einstellmöglichkeiten:

Weiter­hin ist das Ver­hal­ten nach er­folg­rei­chem oder er­folg­lo­sem Funk­sig­nal­em­pfang fest­leg­bar.

Die 15 Minuten sind eine un­do­ku­men­tier­te Ein­stel­lung, die nur mittels RegEdit geändert werden kann.

Der Funk­em­pfän­ger kann manuell ein- und ausgeschaltet werden.

Alle Ein­stel­lun­gen werden sofort wirksam.

Tray-Icon immer sichtbar

Das Funkuhr-Symbol wird stets an­ge­zeigt und verbrät eine Position im System-Tray. Von Vorteil ist, dass das Pro­gramm hiermit jederzeit beendet werden kann (rechte Maustaste, dann Beenden).

Empfehlung: dieser Schalter, später „nur bei Em­pfang“, wenn das Symbol nervt.

Tray-Icon nur bei Em­pfang sichtbar

Legt sich das Pro­gramm schlafen zum nächsten Em­pfangs­ver­such, wird kein Tray-Icon an­ge­zeigt. Es erscheint erst bei erneutem Em­pfang, oder wenn FUNKUHR.EXE erneut gestartet wird.

Empfehlung: Erst verwenden, wenn man dieses Pro­gramm re­gel­mä­ßig oder permanent nutzt.

Tray-Icon nie sichtbar

Das Funkuhr-Symbol wird nie an­ge­zeigt, außer wenn der Eigenschafts-Dialog an­ge­zeigt wird. Dies erreicht man durch nochmaligen Start der FUNKUHR.EXE.

Empfehlung: Nicht verwenden! Nur für Administratoren.

Tray-Icon blinkend

Wenn eingeschaltet, blinkt das Symbol im Takt des Em­pfangs­sig­nals, d.h. leuchtet 100 ms oder 200 ms hell während der Trä­ger­ab­sen­kung. Be­son­ders zu Dia­gno­se­zwec­ken ge­eig­net.

Empfehlung: EIN, später AUS (wenn's nervt und der Empfänger läuft)

Piep-Lautstärke

Nicht das Symbol piepst, sondern das Pro­gramm bei de­tek­tierter Trä­ger­ab­sen­kung. Besonders unter Windows 2000 und XP ist die zeitliche Zuordnung so gut, dass man mit dem Gehör eine gute Em­pfangs­po­si­tion des Em­pfän­gers finden kann. Es ist ein Si­nus­ton von 367,5 Hz, der auf die Stan­dard-Sound­kar­te mo­no­fon aus­ge­ge­ben wird.

Empfehlung: bei 50 %, später AUS (wenn's nervt und der Empfänger läuft)

Bei Em­pfang via Sound­kar­te und De­mo­du­la­tor ist der Piep deaktivert.

Em­pfang max. 15 Minuten

Der Funkuhr-Empfänger wird nach spätestens 15 Minuten rigoros ausgeschaltet (Energieeinsparung bspw. bei Laptops). Bei geglücktem Em­pfang auch eher.

Empfehlung: In der Regel nicht verwenden. Vorteilhaft bei stunden­langem schlechten Em­pfang.

Unwirksam bei gewähltem perio­dischem Em­pfang mit 0 Stunden.

Sichtbarer Em­pfang max. 15 Minuten, dann „stiller“ Em­pfang bis Erfolg

Das Funk­uhr-Pro­gramm schal­tet nach 15 Mi­nu­ten in den „stil­len“ Em­pfangs­mo­dus, d.h. ver­sucht wei­ter­hin kor­rek­ten Em­pfang, aber ohne Piep, ohne Blin­ken, ohne Sym­bol (falls aus­schal­tend). Bei ge­glück­tem Em­pfang wird der Em­pfän­ger ab­ge­schal­tet.

Empfehlung: be­vor­zug­te Ein­stel­lung

Un­wirk­sam bei ge­wähl­tem pe­rio­di­schen Em­pfang mit 0 Stun­den.

Immer empfangen

Der Funk­uhr-Em­pfän­ger wird bis zum ge­glück­ten Em­pfang betrieben. Dann Über­gang in den „stillen“ Em­pfangs­mo­dus (ohne Piep, ohne Blin­ken, ggf. ohne Sym­bol).

Empfehlung: Gut zur Beobachtung des Em­pfangs.
Erforderlich zum Empfang von Wetterdaten. Die Computer-Uhr wird trotzdem nur alle angegebenen Stunden gestellt.

Bei ge­wähl­tem pe­rio­di­schen Em­pfang mit 0 Stun­den kein „stil­ler“ Em­pfangs­modus.

Immer blinken und piepsen

Vermeidet den „stillen Empfangsmodus“ für Demonstrationszwecke.
Empfehlung: Ausgeschaltet lassen. Kann sonst auf den Keks gehen.

Em­pfang (zurzeit)

Anzeige des Em­pfangs-Zu­stan­des. Bei Anzeige „un­de­fi­niert“ ist das Pro­gramm im „stillen“ Em­pfangs­modus.

Stel­len auf EIN oder AUS zum so­for­ti­gen Ein- und Aus­schal­ten des Em­pfangs. (Auf „stil­len“ Em­pfang kann nicht ge­stellt werden. In­tern kennt FUNKUHR.EXE zwei „stil­le“ Em­pfangs­mo­di, ei­nen nach un­glück­li­chem Em­pfang, und ein­en nach ge­glück­tem Em­pfang.)

Empfehlung: lassen – oder schalten nach Bedarf

Ab­ge­se­hen vom gleich­lau­ten­den Kon­text­me­nü­punkt ein­zi­ge Stel­le, die un­mit­tel­bar den Be­triebs­mo­dus des Funk­uhr-Pro­gramms be­ein­flusst.

Als Windows-Systemdienst

Wenn eingeschaltet, dann trägt sich das Pro­gramm als „Dienst“ ein.

Als Folge startet das Empfangs­pro­gramm beim nächsten Mal automatisch. Der Start erfolgt bereits vor der Benutzer­anmeldung.

Empfehlung: Im Probebetrieb oder bei gelegentlicher Nutzung ausgeschaltet.
Bei regelmäßiger Nutzung ist der Dienst-Betrieb am nützlichsten!

Seiteneffekte (NT-basierte Systeme):

Unter Windows98/Me erfolgt der Dienst-Eintrag unter RunServices. Damit startet das Programm auch unter diesen Betriebssystemen vor der Benutzeranmeldung.

Über Funkuhr-Pro­gramm

Die Seite für echte Pro­gram­mie­rer und am­bi­tio­nier­te An­wen­der!

Hier gibt es folgende Knöpfe:

„Ohne Laufzeitbibliothek“ heißt hier: Das, was den Start unter Windows NT 4 sowie Windows 95 ernsthaft verhindert ist die fehlende HID.DLL, das hat etwas mit USB zu tun.

Freeware-Seite besuchen

Start des Stan­dard-Web-Brow­sers zur An­zei­ge der haftmann#software Free­ware-An­ge­bo­te.

(Die URL ist http://www.tu-chemnitz.de/~heha/free. Als Brow­ser-Min­dest­an­for­de­rung gilt Lynx ☺ – be­lie­bi­ge Ver­sion.)

Möge die URL lange gültig sein!

Der Knopf ist grau, wenn das Be­triebs­sys­tem „kein In­ter­net“ mel­det.

E-Mail sen­den

Start des Stan­dard-E-Mail-Pro­gramms zum Ab­sen­den einer E-Mail an mich.

Bitte schreiben Sie im Be­treff „Funkuhr“ hin! Und schal­ten Sie das Sen­den von HTML aus. Sonst kommt die E-Mail nicht an.

Der Knopf ist nicht grau, wenn das Be­triebs­sys­tem „kein In­ter­net“ mel­det! Sie müs­sen sich ggf. mit dem In­ter­net ver­bin­den kön­nen, wenn Sie mit dem Text fer­tig sind.

Em­pfang in Kreis­form

Diag­no­se-Seite, die die kur­zen und lan­gen Im­pul­se se­kun­den­zei­ger­ge­recht in Kreis­form dar­stellt.

Hier gibt es fol­gen­de An­zei­gen und Ein­stell­mög­lich­kei­ten:

Em­pfang in Kreisen

Für jede Minute mit den 59 Bits wird ein Kreis mit den Em­pfangs­bits (Farbe siehe Legende) gezeichnet. Der äußere Kreis ist der jüngste. Bei de­tek­tierter Lücke (Sekunde 59) wird ein Se­kun­den­zei­ger mit­ge­führt.

Anzahl dargestellter Minuten

Maximalzahl der Kreise, somit „Tiefe“ des Einblicks in die Em­pfangs­ge­schich­te.

Empfehlung: 10 (maximal)

7 Mit den ver­ti­ka­len Pfeil­tas­ten kann die Angabe in Ei­ner­schrit­ten ge­stellt wer­den.

Legende

Farb­zu­ord­nung für Em­pfangs­bits.

Bit-Anzeige

Diagnose-Seite, zur De­ko­die­rung der em­pfan­ge­nen Bits und Er­ken­nung lo­gi­scher Feh­ler.

Hier gibt es folgende Anzeigen und Einstellmöglichkeiten:

Dargestellte Minute

In Bezugnahme zur „Kreisdarstellung“ im be­nach­bar­ten Tab kann ent­we­der der „ak­tuel­le Kreis“ (ak­tuel­le Em­pfangs­mi­nu­te) oder eine ver­gan­ge­ne Em­pfangs­mi­nu­te zur Be­obach­tung ge­wählt wer­den. Ver­gan­ge­ne Em­pfangs­mi­nu­ten werden als ne­ga­ti­ve Zah­len ge­führt.

Empfehlung: 0 (aktuell)

7 Mit den ver­ti­ka­len Pfeil­tas­ten kann die Angabe in Ei­ner­schrit­ten ge­stellt werden.

Em­pfan­ge­ne Se­kun­de

Bei de­tek­tier­ter Lüc­ke in der Se­kun­de 59 der vor­her­ge­hen­den Mi­nu­te ist der Se­kun­den­zähler ak­tiv, sonst wird „--“ an­ge­zeigt.

„--“ wird eben­falls an­ge­zeigt, wenn eine ver­gan­ge­ne Em­pfangs­mi­nu­te be­trach­tet wird.

Minutenstart

Muss 0 sein.

Wetter

Ver­schlüs­sel­te Wet­ter­vor­her­sa­ge und Kata­strophen­warnung. De­chiff­rie­rung er­for­dert ex­ter­nen Ori­gi­nal­chip und Steu­erungs-DLL HKW581.DLL (nicht mit­ge­lie­fert). Nach De­chiff­rie­rung er­folgt An­zei­ge des „Klar­tex­tes“ als He­xa­de­zi­mal­zahl da­run­ter. Des­sen De­ko­die­rung er­folgt dann in der „Wet­ter“-Sei­te.

Rufbit

Frü­her „Re­ser­ve­an­ten­ne“, zum Ruf der PTB-Mit­ar­bei­ter. Meist 0, nicht aus­ge­wer­tet.

MEZ/MESZ

Muss x10 oder x01 sein. x ist das An­kün­di­gungs­bit für die Um­schal­tung (meist 0, nicht aus­ge­wer­tet).

Schaltsekunde

An­kün­di­gungs­bit für ei­ne Schalt­se­kun­de (meist 0, nicht aus­ge­wer­tet).

Startbit

Muss 1 sein.

Minute

Muss ei­ne gül­ti­ge BCD-Zahl 0..59 er­ge­ben.

Stunde

Muss ei­ne gül­ti­ge BCD-Zahl 0..23 er­ge­ben.

Tag des Monats

Muss ei­ne gül­ti­ge BCD-Zahl 1..31 er­ge­ben. Kür­ze­re Mo­na­te wer­den hier nicht ge­prüft.

Wochentag

Muss ei­ne gül­ti­ge Zahl 1..7 er­ge­ben.

Monat

Muss ei­ne gül­ti­ge BCD-Zahl 1..12 er­ge­ben.

Jahr

Muss ei­ne gül­ti­ge BCD-Zahl 0..99 er­ge­ben. Das Jahr­hun­dert wird nicht über­tra­gen.

Paritätsbits

Zu­sam­men mit den links ste­hen­den Da­ten­bits muss sich ei­ne ge­ra­de An­zahl 1-Bits er­ge­ben.

Histogramm

Diagnose-Seite, die die Häu­fig­keits­ver­tei­lung der Puls­län­gen dar­stellt. Die Puls­län­gen wer­den ge­mes­sen und in „Töp­fen“ von je 10 ms Brei­te ge­sam­melt und ge­zählt. Das sich er­ge­ben­de Dia­gramm sol­lte zwei Ma­xi­ma (bei 100 ms und bei 200 ms) auf­wei­sen sowie eine deut­li­che Lüc­ke bei 150 ms.

Haupt­ur­sa­che für die Ver­brei­te­rung der Ma­xi­ma ist vor al­lem die un­ex­ak­te Zeit­mes­sung un­ter Win­dows — Win­dows ist eben kein Echt­zeit­be­triebs­sys­tem!

Die Zeit­mes­sung er­folgt nichts­des­to­trotz in ei­nem hoch­pri­ori­sier­ten Thread, der sonst nichts an­de­res tut.

In ei­ni­gen Si­tua­tio­nen er­folgt die Zeit­mes­sung un­ab­hän­gig von Win­dows:

Hier gibt es folgende Anzeigen und Ein­stell­mög­lich­kei­ten:

Histogramm

Häufigkeit von Pulslängen. Die Darstellung skaliert sich automatisch. Keine Eingabemöglichkeiten. Die Ent­schei­dungs­li­nien sind mit den drei Ein­ga­be­fel­dern rechts zu ver­schie­ben. Die Farb­zu­ord­nung er­folgt ent­spre­chend der Le­gen­de im Tab „Em­pfang“.

Schranke für zu kurze Pulse

Zu kur­ze Pul­se kön­nen als un­gül­tig er­kannt wer­den, um die Em­pfangs­si­cher­heit zu er­hö­hen. Der Wert 0 schal­tet diese Prü­fung aus.

Im His­to­gramm wird eine zu­ge­hö­ri­ge lin­ke blaue Stri­chel­li­nie dar­ge­stellt.

Empfehlung: 50 ms

7 Mit den ver­ti­ka­len Pfeil­tas­ten kann die An­ga­be in Ei­ner­schrit­ten, mit Bild Auf / Bild Ab in Zeh­ner­schrit­ten ge­stellt wer­den.

Trennung für Kurz-Lang-Entscheidung

Je nach His­to­gramm­form kann die op­ti­ma­le „Schnitt­stel­le“ ein­ge­stellt wer­den.

Im His­to­gramm wird eine zu­ge­hö­ri­ge mitt­le­re blaue Stri­chel­li­nie dar­ge­stellt.

Empfehlung: 160 ms (die üb­li­chen Em­pfän­ger deh­nen die Trä­ger­ab­sen­kung ein we­nig), an­sons­ten je nach His­to­gramm ein­stel­len!

7 Mit den ver­ti­ka­len Pfeil­tas­ten kann die An­ga­be in Ei­ner­schrit­ten, mit Bild Auf / Bild Ab in Zeh­ner­schrit­ten ge­stellt wer­den.

Schranke für zu lange Pulse

Zu lan­ge Pul­se kön­nen als un­gül­tig er­kannt wer­den, um die Em­pfangs­si­cher­heit zu er­hö­hen.

Im His­to­gramm wird eine zu­ge­hö­ri­ge rech­te blaue Stri­chel­li­nie dar­ge­stellt.

Empfehlung: 270 ms

7 Mit den ver­ti­ka­len Pfeil­tas­ten kann die Angabe in Ei­ner­schrit­ten, mit Bild Auf / Bild Ab in Zeh­ner­schrit­ten ge­stellt wer­den.

Histogrammdaten löschen

Die His­to­gramm­da­ten wer­den al­le auf 0 ge­setzt.

Empfehlung: Nach Ver­än­de­rung der Em­pfangs­si­tua­tion (bspw. Dre­hung der An­ten­ne) drüc­ken.

Inversion

Die His­to­gramm­daten wer­den pro­gramm­in­tern ver­wen­det, um ei­ne au­to­ma­ti­sche Po­la­ri­täts­er­ken­nung durch­zu­füh­ren. Er­schei­nen zu vie­le Pul­se mit mehr als 490 ms, schal­tet sich die In­ver­sion um (hier­mit sicht­bar), das His­to­gramm wird ge­löscht, und der Em­pfang be­ginnt von vorn.

Mit dem Aus­wahl­feld kann eine Po­la­ri­täts­um­kehr er­zwun­gen wer­den; nach ei­ni­gen kor­rekt em­pfan­ge­nen Pul­sen soll­te das Pro­gramm wie­der zu­rück­kip­pen (Test­funk­tion).

Empfehlung: belassen!

Bei Zeit­mes­sung mit­tels RxD steht die In­ver­sion nicht zur Ver­fü­gung.

Wetter

An­zeige der Wetter­vorher­sage für alle 90 Vorher­sage­regionen für bis zu 4 Tage im Voraus.

Da alle 3 Minuten eine Vorher­sage herein­kommt, muss dazu das Pro­gramm recht lange, am besten rund um die Uhr laufen. Neben der An­zeige der Vorher­sage für eine Region wie bei ver­gleich­baren Funk­wetter­stationen bietet das Pro­gramm eine ge­sonderte Europa-Wetter­karte wie beim Fern­sehen an.

Die Wetter­vorher­sagen als Grafiken können mit der Maus über­fahren werden, dabei werden die Infos als Text an­ge­zeigt. Zu­sätz­lich wird die passende Mond­phase an­ge­zeigt sowie Sonnen- und Mond-Auf- und Unter­gangs­zeiten für den jewei­ligen Vorher­sage-Ort aus­ge­geben.

Hier gibt es folgende Ein­stell­möglich­keiten:

Die Seite er­scheint nur, wenn ein De­chiff­rier­chip an­ge­schlossen ist.

Vorhersageregion

Eine der 90 Vorher­sage­regionen kann hier aus­ge­wählt werden.

7 8 Es exis­tiert ein lokales Me­nü, er­reich­bar mit der rechten Maus­taste oder der Kontext­menü-Taste, um den An­zeige­text und die Sortier­ung an­zu­passen.

Empfehlung: Auf Karte klicken, um die Region dann gra­fisch aus­zu­wählen.

Karte anzeigen

Zeigt eine Europa­karte mit den Vorher­sage­regionen an.

Von Vor­teil ist, wenn eine physi­kali­sche Karte „Europa.gif“ ver­füg­bar ist.

Drückt man gleich­zeitig Umsch, wird eine alter­native Hinter­grund-Bit­map ge­laden.

Drückt man gleich­zeitig Strg, wird eine sekun­däre Karte ge­öffnet. Man kann be­liebig viele sekun­däre Karten öffnen.

Auf allen ge­öffneten Karten werden bei Empfang die Wetter­symbole aktuali­siert.

4-Tages-Vorhersage

Zeigt in 4 Spalten den Wetter­trend für die oben aus­gewählte Vorher­sage­region an.

Die Mond­phase beim Nachtwetter ent­spricht der Realität, um die Funktionalität mancher Uhren nachzubilden. (Finster­nisse werden nicht berechnet.)

7 Die Erklärung zu den verschie­denen Symbolen gibt es durch Darüber­halten der Maus. Außer­dem werden Sonnen- und Mond-Auf- und Unter­gangs­zeiten für den ange­gebenen Ort berechnet und aus­gegeben.
8 Kein Tastatur-Interface.

(Für die Vorher­sage­region 60 .. 89 gibt es nur 2 Tage Vorher­sage­information. Am Spät­abend kann es dennoch passieren, dass für 3 Tage etwas angezeigt wird, da das morgige Wetter bereits gestern vorher­gesagt wurde.)

Demodu­lator

Anzeige der Funktion des I/Q-De­mo­du­la­tors sowie diverse Ein­stell­mög­lich­kei­ten.

Funktionsweise (ungefähr): Das Ein­gangs­signal wird in 100-ms-Stücke zer­hackt und jedes Stück mit einer Sinus- und Ko­sinus­funk­tion der an­ge­gebenen Frequenz korel­liert. Heraus kommt je­weils eine komplexe Zahl, deren Betrag die Ampli­tude und deren Winkel die Phasen­lage dar­stellt. Be­nutzt wird letzt­lich nur die Ampli­tude. Sie wird im linken senk­rechten Fort­schritts­balken an­ge­zeigt. Der rechte Fort­schritts­balken zeigt die Gesamt­ampli­tude des Rauschens. Beides loga­rith­misch.

Die Er­ken­nung des pseudo­stochasti­schen Phasen­rauschens wird in einer späteren Programm­version er­folgen. Das eigent­liche Problem dabei ist nur, dass Windows mit der er­reich­baren Milli­sekunden-Auf­lösung nichts an­fangen kann; man kann eine der­ar­tig prä­zi­se Re­fe­renz nicht zeit­nah nach au­ßen ge­ben. Eine Kompensa­tion der Signal­laufzeit (1 ms / 300 km) er­folgt an­hand des Ab­standes vom Sende­ort.

Je­de die­ser kom­ple­xen Zah­len wird in dem I/Q-Dia­gramm mit Nach­leucht­effekt dar­ge­stellt. So kann man bequem Ampli­tude und Phase be­obachten.

Aus der Ampli­tude wird eine mitt­lere Ampli­tude als Schalt­schwelle er­rechnet, als gelber Kreis im I/Q-Dia­gramm visuali­siert. Daraus wird dann die Träger­aus­tastung er­mittelt.

Hier gibt es folgende Ein­stell­möglich­keiten:

Die Seite erscheint nur, wenn die Sound­karte für die Empfangs­daten aus­ge­wählt ist.

Phasendemodulation

Aktivie­rung der Demodula­tion des pseudo­stochastischen Phasen­rauschens.

Zurzeit funktionslos!

Automatische Schaltschwelle

Die Schalt­schwelle für die Detek­tion der Träger­ab­senkung wird laufend auto­matisch er­mittelt. Der Schiebe­regler „Pegel“ ist aus­ge­graut und bewegt sich von selbst. Wenn aus­ge­schaltet wird die Schalt­schwelle eben­damit von Hand ein­ge­stellt.

Ist stan­dard­mä­ßig aktiv. Wird nicht ge­spei­chert.

Schalt­schwelle

Die Schalt­schwelle für die Detek­tion der Träger­ab­senkung wird hier­mit an­ge­zeigt bzw. ein­ge­stellt. Daneben be­findet sich passend die An­zeige der Träger­ampli­tude.

Frequenz

Die Filter­frequenz kann grob in 1-Hz-Schritten sowie fein in 0,01-Hz-Schritten ein­ge­stellt werden. An­ge­zeigt wird diese links oben im I/Q-Dia­gramm.

Automatische Frequenznachführung (AFC)

Die Filter­frequenz wird derart nach­ge­führt, dass sich die Phase möglichst langsam dreht. So können thermische Schwankungen der Misch­oszillator­frequenz aus­ge­glichen werden.

Zurzeit funktionslos!

Dominante Frequenz suchen

Die Demodula­tion stoppt, und es wird je­weils eine FFT durch­ge­führt, an­ge­zeigt sowie über einige Sekunden ge­mittelt. Die dabei ge­fundene maxi­male Ampli­tude im Spek­trum wird als neue Frequenz ge­setzt und zur Demodula­tion zu­rück­ge­kehrt.

Vor­zeitiger Ab­bruch der Frequenz­suche durch noch­maligen Druck auf diesen Knopf.

Zur­zeit funk­tions­los! Nur das I/Q-Dia­gramm ver­schwin­det ent­spre­chend.

Verwendung der Karte

Empfohlen: Eine Europa­karte, entweder „Europa.gif“, „eclipse-DCF77-Wetter.jpg“ oder „Europe_topography_map.png“, ist hierzu extrem zweck­mäßig! Daher ist „Europa.gif“ bereits in der herunter­lad­baren ZIP-Archiv enthalten; die anderen kann man genau unter jenen Namen herunter­laden.
  • PNG-Wiedergabe erfordert vorhandenes GDIplus.
  • Bei Rechnern mit wenig Speicher oder mangel­hafter Video­leistung sollte keine Hinter­grund­karte verwendet werden.
Für die Festlegung von „Meine Position“ ist eine Maus erforderlich. Koordinaten können dazu nicht eingegeben werden. Alles andere ist auch per Tastatur bedienbar.

Intention: Fest­legung des Empfangs­ortes. An­zeige der Wetter­vorher­sage mit Symbolen wie im Fern­sehen.

Features:

  • Skalierung
  • Miniaturansicht
  • automatische Fenster­größen­an­passung
  • Multi-Monitor-Unter­stützung
  • teiltransparente Polygon-Über­lage­rung ohne GDIplus
  • Nicht-Überlappung von Be­schrif­tungen (Orts­namen)
  • vektorgrafische Wet­ter­sym­bo­le, ge­sondert skalier­bar
  • Werkzeug­leiste
  • Status­zeile
  • Fliegender Text
  • beliebig viele (sekundäre) Karten­fenster
  • Regionsauswahl
  • Vektor­grafische Europa­karte mit einfärb­baren Ländern
  • 4-Tage-Vorher­sage kann im Vorder­grund ge­halten werden
  • reichhaltige Tastatur­unter­stützung
Und das alles ohne Internet und mit eingebautem Karten­material. Klar, ein Hinein­zoomen mit zunehmender Detail­treue ist nicht möglich und würde giga­byte­weise Karten­material erfordern.

8 Mausfunktionen des Karten­fensters

MausbewegungHervorhebung der gehoverten Vorher­sage­region,
Anzeige von Positions­information in der Status­zeile
Linke MaustasteKlicken ohne Ziehen: Aktuelle Vorher­sage­region fest­legen
Klicken und Ziehen: Karten­ausschnitt ver­schieben
Doppelklick: Vier-Tages-Vorher­sage an­zeigen
Rechte Maus­tasteKontext­menü
ScrollradVergrößern / Verkleinern mit Maus­zentrie­rung

8 Mausfunktionen des Miniatur­fensters

Linke MaustasteKlicken und Ziehen: Karten­aus­schnitt ver­schieben
Rechte MaustasteKontext­menü

7 Tastenfunktionen des Kartenfensters

Die Tasten­funktionen wurden dem Pro­gramm ACDSee sowie dem Windows-Explorer nach­empfunden.

Pfeil­tas­tenBild­aus­schnitt rollen (mit Umsch größere Distanzen)
BildAuf, BildAbvertikal ganz­seitig rollen
Pos1, Endehorizontal ganz­seitig rollen
TabulatorVorher­sage­region weiter­schalten (mit Umsch rück­wärts)
BuchstabentasteVorher­sage­region weiter­schalten zu Stadt mit An­fangs­buch­staben (mit Umsch rück­wärts)
Entf„Meine Position“ löschen
EingabetasteRegion auswählen; 4-Tages-Prognose an­zeigen
Ziffern
#
^
Leertaste
Wetterprognosen an­zeigen
LeertasteWetterprognose durchschalten (mit Umsch rück­wärts)
1,2,3,4Wetter heute, morgen, über­morgen, in 4 Tagen
5Wetter­symbole Tag
6Tages­tempera­turen
7Wetter­symbole Nacht
8Nacht­tempera­turen
9Nieder­schlags­wahr­schein­lich­keit
0Keine Wetter­informa­tion
#Wind­stärke und -richtung
^Un­wetter­warnungen
+, -Skalie­rung ändern
/Skalie­rung 100 %
*Skalie­rung so fest­legen, dass es ins Fenster passt
LokalMenü
Umsch+F10
Kon­text­me­nü
F6Fo­kus­wech­sel Kar­ten­fens­ter / Eigen­schafts­dialog (mit Umsch rück­wärts)
F7Fo­kus­wech­sel zum Tray-Icon (funk­tio­niert nicht unter Win­dows 98)
Umsch+F7Tray-Icon-Kontext­menü öffnen

Das Miniatur­fens­ter hat kein Tas­ta­tur­in­ter­face.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Noch ein Funkuhr-Pro­gramm?

Ja. Für Windows, Win32. Und mit modernen Extras.

Braucht man das?

Wer permanent Internet hat, braucht so etwas nicht! Ansonsten: Warum nicht auf altmodische Art die PC-Uhr stellen?

Was braucht man dazu?

Irgend­ein DCF77-Funk­empfänger-Modul, was typischer­weise am seriellen Port (über einen ge­eigneten Pegel­konverter) an­ge­schlossen wird.

Auch moderne An­schluss­varianten mit USB stehen zur Ver­fügung, etwa FunkUsb mit den Inter­faces

  • Serielle Schnitt­stelle (kompa­tibel zu echten seriellen Schnitt­stellen)
  • HID-Joy­stick mit 1 Feuer­taste und 1 Zeit­stempel-Hebel
  • HID-basierter Vorlauf­empfänger

Was benötige ich zum Empfang der Wetterdaten?

Zum Empfang be­nötigen Sie gar nichts weiter ☺.

Aber zum De­chiff­rie­ren be­nötigen Sie den Original­chip namens HKW581 irgend­wo/irgend­wie an­ge­schlossen. Da der Wetter­daten­empfang am schön­sten mit einem durch­laufenden DCF77-Empfang ein­her­geht, und ein nicht am Internet an­ge­schlossener PC faktisch nie durch­läuft, benötigen Sie den o.g. Vor­lauf­empfänger mit an­ge­schlossenem De­chiffrier­chip; dessen Firm­ware erledigt den Rest.

Alternativ bie­tet Funkuhr.exe eine Plugin-Schnitt­stelle an, um die Kommu­ni­ka­tion mit dem De­chiffrier­chip über eine DLL laufen zu lassen. In diesem Fall ist jeder her­kömm­liche Funk­empfänger für den Empfang und die De­chiffrie­rung der Wetter­daten geeignet.

Versprechen Sie sich von den Wet­ter­da­ten kei­ne Wun­der! Die Schweizer Betreiber­firma konnte keine adä­quate Wetter­warnung für die schweren Nieder­schläge und Hoch­wasser 2013 in Mittel­deutsch­land und Bayern heraus­geben. Durch die lange Vor­lauf­zeit sind kurz­fristige Vorher­sage-Ände­rungen nicht möglich, und bei un­sicheren Wetter­lagen die Prognosen — gelinde gesagt — irre­führend.

Warum ist die Europa­karte nicht mit im Programm integriert?

Im Prinzip ist dies doch der Fall! Das Programm enthält die Konturen der euro­päischen Länder als Platz sparende Vektor­grafik.

Eine stumme physikalische Karte (also mit Höheninformation) ist größer als das ganze Pro­gramm mitsamt Quell­text! Und wird nur in Ver­bindung mit einem De­chiffrier­chip benötigt. Deshalb extern. Seit August 2014 im ZIP-Archiv, nicht mehr als extra Down­load.

Andere Zeitzeichensender?

Das Pro­gramm ist zur­zeit nur für DCF77 ge­eignet. (Der Schweizer Sen­der HBG wurde ab­ge­schaltet.)

Für an­de­re Ge­bie­te der Erde mit an­de­ren Zeit­zeichen­sendern und in­kompatiblen Proto­kollen müsste das Pro­gramm er­weitert werden; dazu müsste ich mich mit den gebiets­spezifischen Besonder­heiten aus­einander­setzen.

Klar, dass man für den Empfang von Zeit­zeichen­sendern, die etwas anderes als AM bei 77,5 kHz aus­senden, auch einen anderen Empfänger be­nötigt! Außer beim Empfang über die Sound­karte, hier genügt das Ändern der Frequenz des Mischer­oszillators.

Wetter­daten sind der­zeit DCF77-spezi­fisch.

Kann das Programm die Systemzeit langsam (gleitend) verstellen?

Nein. Ein solches Feature er­fordert direkten Hard­ware­zu­griff und kompatible Hard­ware. Es gibt anders­wo ge­eignete Soft­ware dafür.

Kann man die Schnittstelle erneut öffnen, ohne das Programm zu beenden?

Manchmal gelingt die Hard­ware-Verbindung nicht, etwa weil beim PC-Start das System zu be­schäftigt ist oder der (USB-)Stecker einen Wackel­kontakt hat.

Eine bereits aktive Schnitt­stelle wird ge­schlossen und wieder ge­öffnet, wenn man im Hard­ware-Tab auf den aus­gewählten(!) Radio­button klickt.