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Ferdinand Fellmann

Professor für Philosophie

Lebenskunst (14.08.2018)

In der neun Rubrik Lebenskunst findet sich ein sehr persönliches Dokument, das Einblick in das häusliche Umfeld gewährt, in dem meine Lebensphilosophie entstanden ist. 

Lebensgefühle (17.05.2018)

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verfolge ich, wie die Philosophie sich in kulturwissenschaftliche Reflexionen auflöst. Entsprechend postmodern wird mein gerade bei Meiner erschienenes Buch Lebensgefühle. Wie es ist, ein Mensch zu sein aufgenommen. Dazu schreibt mir ein verehrter Kollege: "Lebensgefühle -- so schwankend sie auch sein mögen -- kannte ich bisher nur als Singular und begrüße ihre Vermehrung in den Plural".


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Die Entdeckung der Dreistigkeit (04.01.2017)

Als Lebensphilosoph beobachte ich den Zeitgeist mit gemischten Gefühlen. So hoch im Kurs Empathie derzeit auch steht, den überzogenen Individualismus und Egozentrismus möchte ich auf die Formel bringen: "Die Entdeckung der Dreistigkeit."

Meine Projekte für 2018: Der Erosoph. Nachlass zu Lebzeiten sowie Lebenskunst in Bildern.  Daraus werden Ergänzungen zu meinem Buch Lebensgefühle. Wie es ist, ein Mensch zu sein, das im Frühjahr bei Meiner erscheint.  

Georg Simmel (14.11.2017)

Der hundertste Todestag von Georg Simmel wirft seine Schatten voraus.  Simmels Werke haben einen starken Anstoß für meine Lebensphilosophie gegeben. Nun bin ich dabei, meinen Dank an Simmel in verschiedenen Publikationen (z.B. "Das erotische Leben und die verborgenen Konflikte der modernen Kultur") abzustatten. Ein Schlüsselbegriff Simmels ist "Lebensgefühl", an den ich in meinem Buch Lebensgefühle. Wie es ist, ein Mensch zu sein anknüpfe.


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Männer und Frauen (27.09.2017)

Da derzeit das Bild der Frau die egalitäre Gesellschaft prägt, halte ich es vom Standpunkt meiner lebensphilosophischen Anthropologie für angezeigt, auf die Polarität der Geschlechter hinzuweisen. Dazu erscheint im Open-Access Journal Advances in Anthropology http://file.scirp.org/pdf/AA_2017110313530397.pdf mein neuester Artikel, den ich zusammen mit Esther Redolfi, einer Simone de Beauvoir-Forscherin, verfasst habe: "Aspects of Sex Differences: Social Intelligence vs. Creative Intelligence".
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Erosoph (01.06.2017)

Nach Erscheinen meines neuesten Artikels Memory and the Timeless Time of Eros in der Zeitschrift Psychology http://file.scirp.org/pdf/PSYCH_2017051615320537.pdf hat mir ein Kollege geschrieben, ich hätte mich vom Philosophen zum "Erosophen" entwickelt. Warum auch nicht? Ich werde mich nach Kräften bemühen, durch meine weiteren anthropologischen Forschungen diesem Ehrentitel gerecht zu werden.

Blumenbergiana (23.02.2017)

Mein Buch zum Thema "Lebensgefühl" braucht mehr Zeit als ich dachte, wird aber noch dieses Jahr erscheinen. Inzwischen sind einige Aufsätze in Sammelbänden erschienen, die sich auf meine Anthropologie mit dem Schwerpunkt Sexualität und Erotik beziehen. Besonders hinweisen möchte ich auf ein Interwiew in dem von Boden/Zill herausgegebenen Band Poetik und Hermeneutik im Rückblick. Darin berichte ich über meine Erfahrungen mit meinem akademischen Lehrer Hans Blumenberg.


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Völkerwanderung (20.09.2015)

Aufgrund eines Interviews zum Thema historisches Bewusstsein, das ich der Gerda-Henkel-Stiftung gegeben habe, bin ich in die Diskussion über die Flüchtlingspolitik verwickelt worden. Mir als Philosophen geht es darum, die Dinge beim Namen zu nennen. Offenkundig handelt es sich nicht nur um eine Flüchtlingskrise, sondern um eine neue Völkerwanderung. Nur wenn man dies erkennt, wird die Politik angemessen reagieren, statt sich von aufschäumenden Emotionen leiten zu lassen.
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philosophische Anthropologie (24.12.2014)

Zur derzeit viel diskutierten Frage nach der Bedeutung der Primatologie und der evolutionären Psychologie für die philosophische Anthropologie und die Ethik habe ich einen Beitrag geliefert, von dem ich hoffe, dass er die Diskussion weiterbringt:

Ferdinand Fellmann,
Was bringt die 'zoologische Wende' für die Ethik?
in: Allgemeine Zeitschrift für Philosophie 39.3, 1014, 303-317


Ferner ein Beitrag zur Versachlichung der Diskussion über Homosexualität, die in meinen Augen leider zu emotional geladen
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Ethik im Gespräch (31.05.2014)

Am Mittwoch den 28. Mai ist in ORF/BR Alpha in der von Peter Kampits geleiteten Reihe "Ethik im Gespräch" eine Diskussion zum Thema Homosexualität ausgestrahlt worden, in der ich von Mitdiskutanten in die Ecke des Rassismus gestellt worden bin. Ich hoffe, dass es eine weniger polemische Fortsetzung der Debatte geben wird. Zur Vorbereitung habe ich meine Position schriftlich präzisiert.
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Hans Blumenberg - Die Überlebenskunst eines Mythologen (27.12.2013)

2014 wird von mir ein Aufsatz zur intellektuellen Nachkriegsgeschichte mit dem Titel "Hans Blumenberg - Die Überlebenskunst eines Mythologen" erscheinen in: Günter Gödde/Jörg Zirfas: Lebenskünste. Einblicke von Philosophen, Künstlern und Therapeuten aus dem 20. Jahrhundert. München 2014 (Wilhelm Fink Verlag). Mein Aufsatz beleuchtet auch die Rolle, die Blumenberg in der Forschungsgruppe "Poetik und Hermeneutik" gespielt hat, deren Entwicklung Ende Januar 2014 im DLA Marbach diskutiert wird.


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O süßes Lied - Ist die Liebe noch zu retten? (24.10.2013)

Am 09.12.2013 halte ich an der vhs Wiesbaden einen Vortrag mit dem Titel: "O süßes Lied - Ist die Liebe noch zu retten?". Der Vortrag behandelt in populärer Form das Thema Liebe gestern und heute, das ich im Rahmen meiner philosophischen Anthropologie seit langer Zeit wissenschaftlich bearbeite. Dazu wird demnächst in einer amerikanischen Fachzeitschrift ein programmatischer Artikel erscheinen: "From Sexuality to Eroticism - the Evolutionary Pivot".


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Emotional Selection and Human Personality (27.03.2013)

Im Anschluss an die erweiterte Neuausgabe meines Klassikers Das Paar. Eine erotische Rechtfertigung des Menschen im Verlag Karl Alber (siehe Publikationen) werde ich in diesem Sommer mehrere Vorträge zum Thema Zweierbeziehung halten. In Sils Maria beispielsweise spreche ich im Rahmen der Philosophischen Ferienwoche „Liebe und Moral“ über das Paar als Quelle des Selbst.


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Leibbezogene Seele (08.12.2012)

Am 14. März 2013 spreche ich auf einem interdisziplinären Kongress „Leibbezogene Seele“ in Halle (Saale). Ausgehend von Ludwig Wittgensteins Diktum, dass der menschliche Körper das beste Bild der Seele ist, arbeite ich derzeit an der Frage, welcher Begriff des Bildes dabei zum Tragen kommt.


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