Der "Witz des Tages" vom 20.10.1998:

Studiosus
Der Medizinstudent ist nicht gerade fleißig. Jetzt hat er sich auch noch ein Bein gebrochen und bleibt zwei Monate den Vorlesungen fern.
Als er wiederkommt, fragt ihn der Professor teilnahmsvoll: "Na, wie geht's Ihnen denn?"
"Oh", erwidert der Student, "ich laufe besser als je zuvor!"
"Gut", meint der Professor, "jetzt fehlt Ihnen nur noch ein anständiger Schädelbruch..."


Als kleine Zugabe eine Erklärung des Begriffs Snob:

Für zwei Snobs kommt der Tag der Hinrichtung.
Sie stehen vor dem Henker, da sagt der eine zum anderen:
"Peinliche Situation, was gibt man dem Mann?"



Der "Witz des Tages" vom 28.01.1999:

PC-Geschlecht
Um festzustellen, ob Computer nun eigentlich eher männlich oder eher weiblich sind, bildete ein Professor zwei Gruppen von Computer-Experten.
Die erste bestand aus Frauen, die zweite aus Männern.
Jede Gruppe wurde gefragt, welches Geschlecht sie einem Computer zuordnen würden und warum. Dies sollte mit jeweils 4 Punkten begründet werden.
Die Gruppe der Frauen meinte, Computer wären typisch männlich:

  1. Um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, muß man sie anmachen.
  2. Sie haben eine Menge Daten, aber wissen trotzdem nichts.
  3. Sie sollten eigentlich dabei helfen Probleme zu lösen, aber in der Hälfte aller Fälle sind sie selbst das Problem.
  4. Sobald man sich für einen entschieden hat, findet man heraus, daß man noch etwas länger hätte warten sollen, dann hätte man einen besseren bekommen.
Die Gruppe der Männer meinte jedoch, Computer wären ganz klar weiblich, denn:
  1. Keiner außer ihrem Schöpfer versteht ihre interne Logik.
  2. Die Sprache, die sie untereinander zur Kommunikation benutzen, ist völlig unverständlich für andere.
  3. Sogar Deine kleinsten Fehler bleiben für immer sicher gespeichert.
  4. Sobald man sich zu einem entschlossen hat, gibt man seinen halben Lohn für Zusatzkomponenten dafür aus...


Der "Witz des Tages" vom 09.05.2000:

Geburtsschmerzen
Ein verheiratetes Ehepaar kam zur Geburt ins Krankenhaus.
Bei ihrer Ankunft teilte ihnen der Arzt mit, dass er eine neue Maschine erfunden hatte, die einen Teil der Wehenschmerzen auf den Vater übertragen könne.
Er fragte das Paar, ob sie es ausprobieren wollen.
Beide waren sehr begeistert darüber.
Der Arzt setzte die Skala der Schmerzübertragung auf 10% für Anfänger. Er erklärte, dass selbst diese 10% mehr Schmerzen erzeugen würden, als der Vater je erfahren hatte.
Aber als die Wehen einsetzten, fühlte sich der Ehemann ausgezeichnet und er bat den Arzt, noch eine Skala höher zu gehen.
Daraufhin setzte der Arzt die Skala auf 20 %.
Dem Ehemann ging es weiterhin sehr gut.
Der Arzt prüfte den Blutdruck des Mannes und war erstaunt, wie gut es ihm ging. Daraufhin beschlossen sie, auf 50 % zu gehen.
Der Ehemann fühlte sich gut.
Da es seiner Frau beträchtlich zu helfen schien, ermutigte er den Arzt, ALLE Schmerzen auf ihn zu übertragen.
Die Frau brachte ein gesundes Baby ohne Schmerzen auf die Welt. Sie und ihr Mann waren begeistert.
Als sie nach Hause kamen, lag der Postbote tot auf der Veranda...



Der "Witz des Tages" vom 11.01.1999:

Hochwürdiges Bad
Ein katholischer, ein evangelischer und ein Rabbi sind auf Wanderschaft.
An einem See genemigen sie sich ein Bad im Adamskostüm.
Auf einmal werden sie von einer Frauen-Wandergruppe überrascht. Sie packen ihre Kleider und laufen zum nächsten Gebüsch.
Der katholische und der evangelische Pfarrer bedecken dabei ihre Geschlechtsteile, der Rabbi hingegen verdeckt sein Gesicht und rennt den beiden hinterher.
Diese fragen den Rabbi, weshalb er den sein Gesicht verdeckt hat.
Dieser antwortet:
"Tja, ich weiß nicht, wie das bei euch ist, doch meine Gemeinde erkennt mich am Gesicht..."


Der "Witz des Tages" vom 21.08.1998:

Namhaft
"Und der Name auf dem Telegramm kostet wirklich nichts?", vergewissert sich MacGregor auf dem Postamt.
Das Fräulein hinterm Schalter nickt: "Nur der Text wird berechnet."
Da legt der Schotte den Bleistift weg und sagt:
"Vielleicht sehe ich nicht so aus, aber ich bin ein Indianer und heiße: Ankommemorgenfrühhalbacht"


Der "Witz des Tages" vom 22.11.1998:

Poolparty
Ein Mathematiker, ein Physiker und ein Philosoph stehen auf dem Dach eines brennenden Hochhauses.
Die einzige Möglichkeit, den Flammen zu entkommen, besteht in einem Sprung in den kleinen Pool vor dem Hochhaus.

Der Philosoph meint:
"Wenn es einen Gott gibt, wird er mir schon helfen."
Er springt und verfehlt den Pool um Längen.

Der Physiker nimmt Taschenrechner und Notizblock, rechnet eine Weile, nimmt Anlauf und springt genau in die Mitte vom Pool.

Auch der Mathematiker rechnet eine Weile mit Taschenrechner und Notizblock.
Als er fertig ist, nimmt er Anlauf, springt und fliegt nach oben.

Was war passiert?

Vorzeichenfehler!


Der "Witz des Tages" vom 28.03.2001:

Poetenwettstreit
Die weltbesten Dichter, Sänger und Poeten wurden eine Woche lang von einer internationalen Jury bewertet, um einen Sieger zu ermitteln.
Im Finale stehen schließlich ein jüdischer Rabbi und ein australischer Schafhirte.
Die letzte Aufgabe für die beiden Finalisten ist es, einen Vierzeiler vorzutragen, in dem "Timbuktu" vorkommt.
Der Rabbi beginnt spontan:

I´ve been a rabbi all my life,
had no children, had no wife.
I read the bible through and through
on my way to Timbuktu.

Große Begeisterung auf den Rängen, eine kaum zu überbietende Vorstellung.
Alle sind gespannt, womit der Schafhirte aufwarten würde.
Und der legt los, ebenso spontan:

When Tim and I to Melbourne went
we met three women in a tent.
As they were three and we were two
I booked one and Tim booked two.