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Bei der Verschlüsselung (Chiffrierung, Codierung) einer Information werden die Klartextzeichen (die unverschlüsselte Information) auf Geheimtextzeichen (verschlüsselte Information) abgebildet. V soll nun im Weiteren den Klartextzeichenvorrat (das Klartextalphabet) darstellen. W entspricht dem Geheimtextzeichenvorrat.

Des Weiteren wird mit V* die Menge der Worte über V (oder Klartextraum) und mit W* die Menge der Worte über W (oder Geheimtextraum) bezeichnet. Allgemein bedeutet Z„Menge der Worte mit der Länge n“.

Eine Chiffrierung lässt sich nun formal als die Relation X: V*  W* schreiben. Diese Relation sollte im allgemeinen injektiv sein, um die Originalnachricht aus der Chiffre zurückgewinnen zu können.

Die Dechiffrierung entspricht demnach der Umkehrung von X, X: W*  V*.

Der Begriff monographisch sagt aus, dass jeweils nur einzelne Zeichen verschlüsselt werden, polygraphisch entsprechend mehrere. Monoalphabetisch bedeutet hingegen, dass nur ein einzelner Chiffrierschritt (wiederholt) angewendet wird. Bei polyalphabetischer Verschlüsselung werden mehrere Chiffrierschritte angewandt.

Für die Chiffrierung des Klartextes gibt es nun verschieden Möglichkeiten. Da wäre zum einen das Ersetzen (Substitution) von einzelnen oder mehreren Zeichen durch Zeichen des Geheimtextzeichenvorrats. Eine andere Möglichkeit ist die Transposition. Hierbei werden nur die Positionen der Klartextzeichen vertauscht.

In diesem Abschnitt werden wir uns mit folgenden Themen beschäftigen:

  • Substitution
  • Transposition
  • Polyalphabetisch
  • Komposition
  • Dazu gehört außerdem die

  • Kryptoanalyse
  •  

     

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