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Bitcoins, eine einfache Einführung in Umgang und Erwerb.

SCHNELLEINSTIEG ZUM SELBERERZEUGEN VON BITCOINS

  • Schnelle ATI Graphikkarte kaufen oder schon Besitzen
  • Client von Bitcoin.org herunter laden.
  • Installieren und starten
  • Warten bis er einige Verbindungen hat, und die komplette Transaktionshistory heruntergeladen hat. Das sieht man daran das im Unteren teil die Anzeige für die Anzahl der Blöcke relativ schnell ansteigt. Es sind Weit über Hundert Tausend. In diesen Blöcken ist der Verlauf gespeichert. Etwas Gedult ist angesagt.
  • Nun einen Account auf z.B. Deepbit.net erstellen. Auf dieser Website bündeln viele Menschen ihre Rechenleistung zu einem Cluster. Denn es ist fast Unmöglich gewurden, auf eigene Faust Bitcoins zu erstellen.
  • Das Programm Gui-Miner besorgen und Installieren. Dort muss man die Logindaten von DeepBit eintragen. Man muss auch die “ATI Stream SDK” von der Website von ATI laden, damit die Graphikkarte zum rechnen benutzt werden kann. Wenn dies nicht gemacht wird, erscheint eine Fehlermeldung bei Starten von GUI-Miner die besagt das kein OpenCL gerät gefunden werden konnte.
  • Nun die eigene Graphikkarte auswählen und auf start Klicken.
  • Nun werden berechnungen ausgeführ und die Ergebnisse zu DeepBit gesendet. der Sammelt die Ergebnisse aller Anwender ein und versucht damit Bitcoins zu erzeugen, wenn es ihm gelingt verteilt er sie Fair nach erbrachter Leistung an alle die Mitgeholfen haben.
  • Bei DeepBit muss man noch seine eigene Empfangsadresse eintragen und kann dann von Zeit zu Zeit Mansuell oder automatsich die Bitcoins in die Eigene Brieftasche transverieren lassen

ALLGEMEINE INFOS

Bitcoins sind eine neue Wehrung die in der Mathematik und Informatik verankert ist. Kryptographische Verfahren geben dieser Währung einige erstaunliche Eigenschaften:
Die Maximale Anzahl an Bitcoins ist auf 21 Millionen begrenzt. Aber man kann einen Bitcoin bis auf 8 Stellen nach dem Komma Aufteilen.
Keine Zentrale Organisation verteilt die Bitcoins, sondern jeder mit einem Schnellen Computer kann sie selbst erzeugen. Dazu ein wenig Hintergrundwissen. Das system ist so angelegt, dass Pro Stunde etwa 500 Bitcoins entstehen. Diese werden an alle verteilt, die ihren Computer rechnen lassen. Wenn ein Computer 1 Tausendstel der Rechenleistung aller Telnehmer hat, bekommt er 1 Tausendsel dieser 500 Bitcoins pro Stunde, also etwa 0,5. Um so mehr Menschen ihren Computer um Bitcoins buhlen lassen, um so weniger bekommt also jeder Einzelne. Dadurch wird verhindert, dass der Markt mit Bitcoins überflutet wird. Etwa alle 4 Jahre wird die Anzahl der Pro Stunde ausgegebenen Bitcoins Halbiert. So ergibt sich eine Natürliche Grenze von 21 Millionen Bitcoins.

Transaktionen sind nicht umkehrbar. Wenn man also jemand falschen das Geld gesendet hat, kann man keine Rückbuchung veranlassen. Man muss hoffen das die Person so freundlich ist das Geld zurück zu geben, wenn man überhaupt herausfindet, zu wem es gelangt ist. Es ist auch möglich die Bitcoins zu Wallets, also Brieftaschen zu senden, die schon lange gelöscht sind. Diese Bitcoins sind dann für immer verloren. So wie wenn man einen Geldschein sprichwörtlich verbrennt.

Alle transaktionen sind Pseudoanonym. Das soll heißen, wenn man vorsichtig und bedacht ist, für jede Transaktion eine Neue Empfangsadresse verwendet(von denen man unendlich viele hat) dann ist es nahezu unmöglich herraus zu finden, zu wem Welcher Betrag gesendet wurde, und wieviel die Person nun besitzt.

Alle Durchgeführten Transaktionen werden gespeichert, wirklich alle. Von der ersten je durchgeführten im Jahre 2009 bis heute. Dies ist auch nötig, denn so kann man den Werdegang jedes Bitcoins nachvollziehen. Und nur einen Bitcoin dessen “Geschichte” bisher in der eigenen Brieftasche aka Wallet endet, den kann man auch ausgeben. So wird verhindert, dass ein Bitcoin mehrmals auf einmal von der Gleichen Person ausgegeben werden kann. Und es verhindert erfolgreich, dass unerlaubte erstellen von Bitcoins.  Die ist aber auch ein kleiner Nachteil, denn wenn man den Client von bitcoin.org installiert, muss er erst diese gesammte Transaktionsgeschichte herunter laden, und schauen welche Bitcoins in der eigenen Brieftasche sind. Diese History ist über hundert MegaByte Groß und wächst täglich. Auf einem langsamen Computer kann es einige Stunden dauern, ehe die Software dann vollständig einsatzbereit ist.

Wer keinen Computer mit einer guten Grafikkarte hat, kann auch über Börsen an Bitcoins gelangen. Die größte ist im Moment www.MtGox.com Dort kann man per Auslandsüberweisung geld in einen Account laden und dann Bitcoins an andere menschen Weltweit kaufen und verkaufen. Man kann sich dann die Bitcoins auszahlen lassen oder sich Geld überweisen lassen, dass man durch den verkauf von Bitcoins verdient hat.

Manche Menschen denken, Bitcoin sei eine Pyramidensystem. Das ist aber nicht der Fall. Es ist nur so, dass Menschen die sehr Früh von Bitcoin erfahren haben, sich die 500Bitcoin pro Stunde mit wenigen anderen Teilen mussten. Sie besitzen daher, wenn sie genug vertrauen in ihre Bitcoins hatten, noch heute überdurchschnittlich große Mengen an Bitcoins, sie haben das Große Los gezogen. Aber viele haben ihre Bitcoins auch in massen verschleudert. Nicht nur einmal werdet ihr von der Pizza lesen, die 10 000 Bitcoins kostete und für damalige Verhältnisse noch günstig war!

Da die Bitcoins nur in einer Datei gespeichert werden, muss man diese Datei besonders gut aufbewahren. Sie heißt Wallet.dat! Wenn sie gelöscht wird, sind alle in ihr gespeicherten Bitcoins für immer und jeden Verloren. Also immer Backups machen. Außerdem muss man sie vor dem Zugriff fremder schützen, denn wer zufriff auf die Datei hat, kann die Bitcoins zu sich selbst senden, und man selbst als eigentlicher legaler besitzer steht dumm da, und niemand kann einem Helfen!

Wenn euch meine kleine Einführung gefallen hat, wäre ich für ein paar Bitcoincents sehr dankbar, solbald ihr denn welche besitzt ;) Meine Empfangsadresse ist: 1B7jZwFYST6dszdm4M1Y7cR5njpk1aCPPo