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  Auf dieser Seite werden folgende Vorlesungen bewertet:

Sommersemester 2009

Baustile im deutschsprachigen Raum


Wintersemester 2008/2009

Die Bedeutung der Nierenerkrankung in der zweiten Hälfte des Lebens



Sommersemester2008

Potenziale der Luft- und Raumfahrttechnik in Sachsen
Deutsche Kultur in Thailand
Organisationsstrukturen und  Aufgaben der Deutschen  Bundesbank
Kernenergie im 21. Jahrhundert

Wintersemester 2007/2008

"Blick in die Ferne - Wohnen ,Leben und Arbeiten im Jahre 2020"
"Schwerhörigkeit - nur eine Frage des Alters?"
"Geothermie - Nutzung von Wärme aus der Erde"


Sommersemester2007

"Die Big Band der TU-Chemnitz stellt sich vor"
"Lebensmittelüberwachung"

"
Ausländer / Migranten in Chemnitz "
"Chemnitzer Studenten bei den Vereinten Nationen in New York"


Wintersemester 2006/2007

"Rheuma-Erkrankung"

"Über die Rechenbücher
von Adam Ries"


          Sommersemester 2006

"Klimaschutz,Erneuerbare Energien und Energieeffizienz"
"Experimentalvortrag-Chemie"
"Theater in Chemnitz im Spannungsfeld zwischen Abschied und Ankunft"


Wintersemester  2005/2006
"Familienforschung -was ist das?"
"Litera(tour)stadt Chemnitz -Chemnitzer Autoren"
"Der Tierpark in Chemnitz"
"Supercomputing - Quo vadis?"


Sommersemester  2005

"Erneuerbare Energien " ,Herr Ulrich Kasparick MdB Parlament. Staatssekretär"
"Innenausbau in Holz in der Frauenkirche zu Dresden"
"Mein Auto und ich - Ergonomie gestern - heute - morgen"


Wintersemester  2004/2005

Die neuen Techniken beim Zahnarz
Die Chemnitzer Rüstungsindustrie in den beiden Weltkriegen des 20. Jahrhunderts
Schätze im Stadtarchiv


Sommersemester 2004


Gründung und Erfahrungen eines Unternehmers in Sachsen im modernen digitalen Kommunikationsbereich“
Vom Glück des Unglücks in der Liebe,  Freud und Leid  berühmter Paare in der Dichtung
Das Internet – Möglichkeiten, Chancen und Risiken
Gießen von Metall  - Heute und in Zukunft


Thema:

 Gunnar Grosse, Geschäftsführer KOMSA AG, Hartmannsdorf


Standpunkt zur Veranstaltung am 13.04.2004 in der Vortragsreihe des Seniorenkollegs an der Technischen Universität Chemnitz

Lange Jahre arbeitete Herr Gunnar Grosse als Berater bei einer schwedischen Versicherung, zuletzt als Vorstand.
Als die Mauer in Deutschland fiel, sah er, dass sich ein Riesenmarkt öffnete. Er ging zum Telekom-Konzern Ericsson und baute in Ostdeutschland ein Händlernetz für den Handy-Verkauf auf. Vom Erfolg beflügelt, gründete Herr Grosse in Hartmannsdorf bei Chemnitz die KOMSA Kommunikation GmbH. Seine eigenständige Unternehmerkarriere begann er damit erst sehr spät im Alter von 53 Jahren. Inzwischen beschäftigt KOMSA über 400 Mitarbeiter, die einen Umsatz von ca. 300 Mio. Euro erwirtschaften. Die Firma wächst trotz widriger Marktverhältnisse. Wie hat er das geschafft?
Viel wurde schon in der Vergangenheit über ihn und sein Unternehmen in den Medien berichtet. Nun konnten wir ihn live erleben. Heute stand Gunnar Grosse  nun vor uns, selbst ein “Senior“, Jahrgang  März 1939, als heute im Alter von 65 Jahren, aber noch immer als Firmenchef aktiv. So aktiv, als gälte es immer neuen Schwung zu holen, beseelt von der „Herausforderung der Gegenwart, einer Zeit neuer Herausforderungen, einer Zeit, in der Telekommunikation, Computer und Internet ganz neue Möglichkeiten der technischen Entwicklung versprechen“.
Sein Erfolg basiert auf drei Grundregeln:

            Ehrlichkeit        - Vertrauen            - Schnelligkeit.

Das Marketing der Firma:

Besonders interessant waren seine Gedanken zu den von der Politik und den Banken vorgegebenen Rahmenbedingungen, zu dem immensen persönlichen und finanziellen Risiko beim Aufbau des Unternehmens. Insofern war sein Vortrag auch ein topaktueller Beitrag zum topaktuellen Problem des derzeit so kontrovers in den Medien diskutierten Themas  „Fördermittel“ und „Aufbau OST“.
Wer sich weiter über die Firma, ihr Profil und ihre Erfolge im Internetinformieren möchte, hier ein paar Links:

www.komsa.com
www.karlo.de
www.komsa-data.com

Ulrich Leistner



Unser Standpunkt  zur Veranstaltung ,am 04.05.2004  in der Vortragsreihe
des Seniorenkollegs  an der TU Chemnitz

Thema: 
Vom Glück des Unglücks in der Liebe,  Freud und Leid  berühmter Paare in der Dichtung

Prof. Krohn hat  den Lehrstuhl  für Germanistik.
Gut, dass es diesen an der TU Chemnitz noch gibt!
Prof. Krohn spannte den Bogen  von der mittelalterlichen Literatur bis in die Gegenwart.
Walter von der Vogelweide würdigte er als Mittler der Vergänglichkeit
des Liebesglücks, der Heimlichkeit und unerfüllten Hoffnung.
Goethes Werke nahmen einen besonderen Platz ein, sie "überführen
Kummer in Kunst". Sein Orpheus wird eine Oper von Gluck,
Sein Romeo und  Julia  gibt das Sujet  zur "West-Side-Story"  und
zu Kishons "Es war die Lerche".
Prof. Krohn würdigte Margaret Mitchells Weltbestseller
"Vom Winde verweht" und den Folgeroman "Scarlet", die die
wechselvolle Liebe im Südstaatenmilieu erzählen.
Prof. Krohn ging  detailiert auf weitere berühmte  Autoren von
Liebesliteratur ein: Ovid, Tick, Adalbert Stifter, Eichendorff, Hesse
und andere - und  Bert Brecht:
                             Schwäche. Du hattest keine, ich hatte eine: Liebe!
Der Vortrag Prof. Krohns endete mit dem Satz:  "Das Glück liegt
im Unglück". Darüber lässt sich nachdenken  und  man kann
daraus  viele Schlussfolgerungen ziehen.

Prof. Krohn hatte in der Wahl  seines  Themas  und in seiner
engagierten und verständlichen Form des Vortrages  die Zuhörer
voll auf seiner Seite. Für uns Hörer des Seniorenkollegs  war es ein
kleiner Streifzug  durch Literatur, die uns gefällt  und die unserer
Generation vertraut ist.
Wir danken für diese unterhaltsame Vorlesung!

Christa Käpernick
Teilnehmer Internetgruppe 4

    Balkon  der Julia  in Verona




Einschätzung zum Vortrag am 25.05.2004

Das Internet – Möglichkeiten, Chancen und Risiken

Vorgetragen von J. Hummitzsch und Axel Brückom

Es war nicht verwunderlich, dass der Zeitrahmen wieder nicht ausreichte, um das Thema ausschöpfend zu behandeln. Möglichkeiten, Chancen, Risiken, es beinhaltet sicher Stoff für drei Vorträge!

Herr Hummitzsch erläuterte zunächst ausführlich und sehr begreiflich den technischen Hintergrund; angefangen mit der Historie des Internets, weiter über Rechner und Rechnernetze, über den Online-Zugang bis zu den Internetdiensten.

Herr Brückom hatte mehr die Demonstration der Anwendung übernommen; er zeigte mit lebensnahen Beispielen eine Auswahl der riesigen Möglichkeiten, die das Internet bietet. Leider war dieser Teil des Vortrags viel zu kurz. Die Zeit reichte nicht und ein ganz wichtiges Thema, die Risiken und Gefahren, die vom Internet ausgehen können, konnten nur angerissen werden. Leider war auch eine Diskussion aufgrund der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr möglich.

Inhaltsschwerpunkte:

Wie meist bei technischen Erfindungen, war zunächst das Haupteinsatzgebiet vernetzter Rechner über größere Entfernungen die militärische Anwendung; das heißt, es wurde eine möglichst wenig störanfällige Informationsübertragung zwischen den mittlerweile existierenden leistungsfähigen Rechnern auf weltweit verstreuten Stützpunkten gesucht. Und es waren die USA, die mit Paul Baran 1962 die ersten Nachrichtenpakete über die sich entwickelnden dezentralen Netzwerke schickten. So wurde eine Entwicklung eingeleitet, deren Dynamik seinesgleichen sucht. 70 Jahre hat es gedauert, bis es 40 Millionen Teilnehmer im Telefonverkehr auf der Welt gab, 30 Jahre brauchte das Radio, um sich in dieser Größenordnung zu verbreiten und nur 4 Jahre das Internet. Ab 1993 begann die Anwendung des Internets für Alle und alles was man dazu braucht, war sowohl im kommerziellen als auch im privaten Bereich entwickelt: die Rechner mit entsprechender Ausstattung (Modem und Zugangssoftware), die Netzstrukturen, die Übertragungstechnik in Form von Informationsbündelung in Nachrichtenpaketen, adressierbar an 256 hoch 4 mögliche Adressen und die zugehörigen Übertragungs-vorschriften (TCP und IP Protokolle). Dazu kommt das umfangreiche Angebot von Zugangsanbietern und Netz-Dienstleistern. Es ist zwar nur über sogenannte Internet-Service-Provider (ISP), möglich, das weltweite Netz (www) mit seinen Milliarden von Text- und Bildinformationen zu erreichen, aber es gibt jede Menge von Zugangs- anbietern, die mit verschiedensten Dienstleistungen und Tarifvarianten locken. Eine Auswahl davon wurde vorgestellt. Und wenn man den Internetzugang eingerichtet hat, dann kann man auf die verschiedenen Dienste zugreifen, wobei wohl die elektronische Post (eMail) und das Abrufen von Informationen aus dem www die häufigsten Anwendungen darstellen - vorausgesetzt man hat die richtige Adresse (URL Resource Locator) eingetippt; und wenn man nicht weiß wo es steht, dann helfen die Suchmaschinen von Google und vivisimo. Aber Vorsicht bei den Links, diesen unterstrichenen Verweisen auf andere Adressen, diese führen den Nutzer oft nicht dorthin, wohin er gelangen möchte.

Herr Brückom hat noch weiterere interessante Anwendungen kurz beschrieben und demonstriert, wie Video- und Audio Übertragung (Echtzeit-Kameras, Radioübertragungen) und auf viele nützliche Dinge verwiesen, wie Online-Banking, Routenplanung, Einkaufen und vieles mehr.

So war es ein lehrreicher Vortrag, auch für Teilnehmer, die vielleicht schon etwas vorgebildet sind und meiner Meinung nach könnte eine zweite Veranstaltung über das Thema durchaus wieder interessierte Zuhörer finden.

G. Weiser





Vortrag vom 06. Juli 2004

Gießen von Metall  - Heute und in Zukunft

Vorlesung  Joachim Heppe  Lichtenau


Der Vortrag war von der Geschichte über die Gegenwart bis zur Zukunft gegliedert, und behandelte die Prozessstufen, Werkstoffe sowie die Anwendung  der Erzeugnisse.

In dem Vortrag erfolgte die Aufgliederung der einzelnen Prozessstufen von
  •  der Entwicklung (Optimierung des Werkstückes am BS -Arbeitsplatz)
  • der Simulation der Erstarrung ( Erkennung der erforderlichen Materialeigenschaften und Materialstrukturen)
Das Schmelzen der Metalle wurde in den unterschiedlichsten Schmelzverfahren und Gießtechniken vorgestellt. So zum Beispiel 
  • Druckgussverfahren wo die Gießzelle vollautomatisch und computergesteuert von  2 Technikern bedient wird. Die Metallflüssigkeit wird mittels Gasdruck und Lastertechnik exakt in die Form gefüllt. Dadurch ist eine filigrane Fertigstellung gewährleistet.
Gussarten
  •  Gusseisen  ( extrem geringer Anteil an Schwefel)
  • Stahlguss  (Edellegierungen < 5 % . Verwendung im  Maschinenbau, für Nahrungsgüter).
  • ALU - Guss ( Gewinnt mengenmäßig und in der Anwendungsbreite an Bedeutung. Besonders im  Automobilbau  und in der Luft- und Raumfahrt).
  • Magnesiumguss  (Leichtbau mit 1,8 bis 2,7 g/cm 3 )
  •  Metallguss  ( Kupfer, Zink, Zinn  --> Rotguss, Bronze, Messing,  z.B. bester Klang für Glocken 80% Cu  20% Sn
  • Zinkdruckguss
  •  Titan  (Anwendung in der Medizintechnik Hüft- Kniegelenke )

Das Fazit dieser Vorlesung  - Die Welt braucht verstärkt Gusserzeugnisse deren Verarbeitung und damit weitere Ausbildung an Metallfachkräften.

Klaus Hahlbek





Vortrag: am 26.10.2004
"Die Chemnitzer Rüstungsindustrie in den beiden Weltkriegen des 20. Jahrhunderts"
Dr. Wolfgang Uhlmann, Chemnitz

Hierzu besteht eine Videoaufzeichnung mit Nr. 04-WS2004/05 v. 26.10.2004 des SAEK-Fernsehens, Chemnitz - auszuleihen in der Stadtbücherei im "Das TIETZ".

Dr. Uhlmann hat sich in seinem Vortrag einem in den letzten 50 Jahren wenig publizierten Geschichtsfeld gewidmet. Er fordert eventuelle Wissensträger und Zeitungen zum Thema um Hinweise und Infos auf.
Die schwierige Quellenlage zum Thema ist durch allgemeine Abneigung zu Militär und Rüstung in der Nachkriegszeit zu erklären.
Dr. Uhlmann trägt alles verständlich mit Leichtigkeit und Humor vor und verzichtet auch nicht auf kurioses: z.B.: im 1. Weltkrieg sollen Saatkrähen den Speiseplan aufwerten.
Sein Vortrag ist allumfassend. Zum Gesamtkomplex ist ein Buch in Vorbereitung: "Standorte der deutschen Rüstungsindustrie"

Ein kurzer Abriss aus dem Vortrag:
  • Männer sind im Krieg, nun stehen auch Frauen in den  Metallberufen an der Drehbank.
  • In der Textilindustrie tritt ein erhöhter Bedarf z.B. an Hemden, Socken, Handschuhen u.s.w.auf. Die    Heimarbeit in der Texttilindustrie wird ausgeweitet.
  • Von der Aufrüstung ab 1935 vor dem 2. Weltkrieg ist Chemnitz wenig betroffen, da Sachsen zum "Grenzgau" gehört. Ab 1939  erfolgt eine Aufrüstung in allen Bereichen.
  • Kirchenglocken und Denkmale, eiserne Vorgartenzäune werden eingeschmolzen. Umstellung der Autos auf Holzgaser. Arbeiten zum Flugwesen in der Staatslehranstalt (TU-Chemnitz).          Luftschutzvorbereitungen; Rasierseife ist kriegswichtig.
  • Viele Metall- u.Maschinenbaubetriebe (ca.50) wie Krautheim,  Hartmann sind in die Rüstung einbezogen.
  • In der Auto-Union ( Wanderwerke,später "Fritz- Heckert-Werke) werden Panzermotoren bis April 1945 hergestellt.Anschließend sollten Prothesen für kriegsgeschädigte gefertigt werden.
  •  Nach 1945 werden aus Kriegsmateriel Gebrauchsgüter hergestellt wie  Radios-Heli (Hempel), Fotoapparate (Puwa) u.s.w.
  • Auch in der DDR wurde für die Armee produziert; LVO (Landes Verteidigungs Ordnung).
  • Heute: In einer Gießerei werden Granaten gegossen.
     Moto: "...Wenn wir`s nicht machen, machen es andere!"

Harald  Keilhack





"Schätze im Stadtarchiv"

 war das Thema einer interessanten Vorlesung  vor dem Seniorenkolleg.  Frau Gabriele Viertel, Leiterin des Stadtarchivs, informierte umfassend  über die  Archivbestände und die Arbeit der Archivare. Nach Standorten  im Rathaus bis Kriegsende sorgte Rudolf Strauss 1949 für die  Umsiedlung ins ehemalige
Städtische Leihhaus an der Aue, wo es seit 1951 aufgebaut wurde und seit 1953 arbeitet.
Das Stadtarchiv übernimmt Schriftgut aus den Ämtern und Einrichtungen der Stadtverwaltung, sichtet dieses, ordnet und katalogisiert und kassiert Unwichtiges. Es gelten gesetzlich festgelegte Aufbewahrungsfristen.

Im Mittelalter existierte ein Urkundenbüro, aus dem wichtige Schriftstücke stammen, so u.a. königliche Urkunde über Schenkung  aus 1296, Päpstliche Bulle aus 1458 und Verträge  mit Umlandadel und Klöstern. Im Stadtarchiv  befinden sich heute ca. 4000 Urkunden, darunter
  • das früheste Ratsherrenbuch von 1486
  • Steuer- und Geschossbücher ab 1495
  • Bürgerbücher ab 1534
  • ab 1477 Aufzeichnungen über Zünfte (25 Innungsladen im Rathaus)
  • das sogenannte "Rote Buch" (Urkundenverzeichnis im 16. Jahrhundert)
  • das Goldene Buch der Stadt Chemnitz

Die Bibliothek des Stadtarchivs umfasst ca. 34000 Bände mit inhaltlichen Schwerpunkten, u.a. Stadtgeschichte,
Rechts- und Verfassungsgeschichte, Industriegeschichte, Alltags- und Sozialgeschichte, Geschichte der Arbeiter-
bewegung (ca.1200Bände), Lokalzeitungen ab 18oo.
Weiter besteht eine umfassende Plansammlung und ein zentrales Bildarchiv, Akten des Chemnitzer Geschichtsvereins  aus 8 Jahrhunderten, Polizeiakten , Stiftungsakten,  Schulakten, Plakate,  Karten und Zeitschriften, rentenrechtliche Unterlagen, Aufzeichnungen über Fremdarbeiter usw.
Das Archivgut  umfasst 10 Regalkilometer (Rücken an Rücken), darunter 4 lfdkm Akten  1945 - 1950. Eine Bestände- Übersicht  gibt es im Internet.
Für die Erhaltung des Archivgutes  werden jährlich 60-65000 Euro verwendet. Seit 1991 erfolgen Konservierungsarbeiten an Papier. Es gibt eine Buchbinderei und eine Entschimmelungsanlage.

Die Aufbewahrung  von Aktenbündeln erfolgt in Kartons, dabei gibt es keine Roststellen.
Es ist nicht geplant, die Akten auf Mikrofiche oder ähnliche Medien zu  speichern, da man in diesem Falle die abgespeicherten Akten kassieren würde, aber dauerhafte Konservierung nicht garantiert ist
Der Chemnitzer Geschichtsverein gibt seit 1992  mit dem Stadtarchiv Jahrbücher heraus (bisher 15 Hefte).  Seit 1994 erschienen  7 Hefte der wissenschaftlichen Reihe des Stadtarchivs, 2oo2 erschien die Geschichte der Stadt. Aus Anlass des  500. Geburtstages des ehemaligen Bürgermeisters Agricola erschien eine Mappe mit 20 Anlagetafeln und  Auszügen aus seinen Werken. Eine weitere Mappe über Stadtbefestigung und archäologischen Grabungen  im Stadtzentrum ist käuflich  erhältlich. Im Stadtarchiv existiert ein moderner Benutzerraum über 2 Etagen mit  Kabinenplätzen und Lesegeräten.
Seit 1971 registriert man jährlich  etwa 14oo Nutzungen. Es werden mehrtägige Weiterbildungen  und Geschichtsunterricht veranstaltet. Ausserdem können Führungen genutzt werden.

Alles in Allem war es eine sehr informative Vorlesung, die vom Seniorenkolleg  positiv aufgenommen wurde.

Christa Käpernick






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Peter Reichenbächer, E-Mail peter.reichenbaecher@hrz.tu-chemnitz.de

letzte Aktualisierung: 2/06