
Bei der Bewertung eines Spiels gibt es meist Kriterien wie Sound, Grafik, Umfang oder Spielidee. Oft sind es aber die kleinen 150 KByte umfassenden Programme, die den Freak stundenlang am Bildschirm fesseln. Deshalb bin ich für die Einführung des Spaßkoeffizienten bei Spielen. (... war'n joke !!!)
Vor einiger Zeit kam mir TankWars V1.4 von Kenneth Morse unter die Finger. Beim ersten Starten besticht das Spiel durch stümperhaften Sound kombiniert mit 320x200 Pixel-Grafik und animiert zum Abschalten. Nach einigen Minuten jedoch ist alles zu spät. Das TankWars-Virus ist übergesprungen.
Ein paar grobe Unschönheiten blieben mir aber eigentlich immer ein Dorn im Auge. Beispielsweise benutzt Morse den VGA-256-Farben-Modus mit genannter Auflösung, und trotzdem nutzen oft schon bei 3 Spielern 2 denselben Palettenindex. Da es wohl keine andere Lösung dieses und auch weiterer Probleme gab, war der Weg frei für
Sieht man von der Idee ab, mußte das gesamte Spiel von vorn programmiert werden.
Der wahre Reiz für mich lag beispielsweise darin, die Dynamik eines Erdrutsches zu algorithmieren oder eine feine Rissbildung wie bei einem Erdbeben zu berechnen, wobei ich wegen der feineren Auflösung ca. viermal so schnelle Algorithmen brauchte wie Morse, um äußerlich die gleichen Effekte zu erzielen. Eine weitere Herausforderung ist das Programmieren der Computerspieler gewesen. Hier liegen sicherlich noch die größten Ausbaumöglichkeiten des Programms.
Gegebenenfalls erscheinen dann weitere Versionen an dieser Stelle.
, 11. März 1995
Letzte Korrektur am 22.02.2002, 02:22 MEZ