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Willkommen im Lernmodul Behaviorismus

Diese Internetseite befasst sich mit der Lerntheorie des Behaviorismus und soll einen Überblick über die Theorien dieses Paradigmas geben.

J.B. Watson

„The time seems to have come when psychology must discard all reference to consciousness; when it need no longer delude itself into thinking that it is making mental states the object of observation.“(Watson, 1913)

Dieses Zitat von Watson kennzeichnet die Wende in der Psychologie des 20. Jh. Bis zu diesem Zeitpunkt fungierte die Psychoanalyse von Sigmund Freud, welche die Introspektion mit umfasste, als zentrales Erklärungsmodell für das menschliche Verhalten. In der damaligen Forschung fokussierte man sich stark auf das Unbewusste. Jedoch galten Freuds Erkenntnisse auch als sehr spekulativ. Zunehmend wurde auch Kritik geübt an den Deutungen der Krankheitsbilder von Freuds Patienten. Diese erschienen sehr subjektiv, wie sich zum Beispiel in der Traumdeutung oder den projektiven Verfahren erkennen ließ.

Auch aus diesen Gründen wurden Stimmen laut, die Erforschung des menschlichen Verhaltens unter anderen objektiveren Gesichtspunkten zu vollziehen, die naturwissenschaftlich belegbar waren. J.B. Watson war einer der ersten Psychologen, der die neue Richtung gesellschaftsfähig aufarbeitete und gilt deshalb als Begründer des Behaviorismus. Abgeleitet wurde der Begriff vom englischen Wort „behavior“, welches Verhalten bedeutet. Behavioristische Ansätze gehen davon aus, dass unser Verhalten gesteuert wird von den Erfahrungen, die wir erleben bzw. bereits erlebt haben.

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