TU Chemnitz, Fakultät für Informatik
Lehrstuhl Modellierung u. Simulation
Prof.Dr.Köchel / Flohrer

Belegaufgabe zum Praktikum "Diskrete Simulation"


Supermarkt


In einem Supermarkt treffen pro Minute im Mittel 10 Kunden ein (POISSONstrom). Jeder Kunde benötigt einen Einkaufswagen; sind keine freien Wagen mehr vorhanden, so muß sich der Kunde in eine Warteschlange einreihen. Man kann davon ausgehen, daß bei mehr als 30 Wartenden sich ein Drittel der potentiellen Kunden entscheidet, woanders einzukaufen und somit verlorengeht.

Die Verweilzeit im Markt kann jeweils in die 3 Anteile

  1. Zeit zur Auswahl der gewünschten Produkte ( TA )
  2. Wartezeit an der Kasse ( TW )
  3. Bedienzeit an der Kasse ( TB )
zerlegt werden.

Die Zeit TA sei der Anzahl Z der von dem betreffenden Kunden auszuwählenden Produkte proportional und betrage Z * 10s. ( Z sei POISSONverteilt mit dem Parameter ß=10 ).
Die Zeit TB bestehe aus einem konstanten und einem variablen Anteil: Z * 3s zur Kassierung der gekauften Produkte sowie 15s für den Bezahlvorgang.

Simulieren Sie einen Arbeitstag von 9 Stunden !

Finden Sie Antworten auf folgende Fragen:

Untersuchen Sie Strategien zur adaptiven Steuerung der Anzahl geöffneter Kassen !


Jens Flohrer; 12.12.1994