Alte HBM-Messtechnik

Spider8 + USB-Konverter an LabVIEW

Im Prinzip ist alles gut dokumentiert, wenn man die Datei spider8.hlp findet und in dieser nach Stichworten sucht, die keiner kennt. Denn diese Datei ist schlecht gemacht: Es fehlen Browse-Buttons, die Navigation ist murks, Verlinkungen gibt's gar nicht.

Deshalb hier eine Konvertierung zur HTML-basierten CHM-Hilfe. Kann im Browser gelesen werden!

Einiges vorher mühsam selbst herausgefundenes:

Im Prinzip kann man also direkt mit dem Treiber (usbhbm.sys bzw. usbhbm64.sys) sprechen, wenn man wie oben herausgefunden seriell kommuniziert. DLLs sind nicht erforderlich. Das Handle auf den USB-Konverter kriegt man mittels SetupDi-Funktionen. Der Treiber stellt keinen symbolischen Link (etwa "\\.\COM42") bereit. Könnte er. Und er könnte sich unter „Anschlüsse“ einreihen. Tut er aber nicht. Weil er von HBM ist.

So scheint's zu gehen:

Aber so nur via 32 Bit. Geht erst mal.

Im Internet geistern „hochgesetzte“ LabVIEW-Bibliotheken herum, die mehr oder weniger vernünftig adaptiert wurden. Ich halte ja von durchgeschleiften Fehlerclustern nicht allzu viel (weil noch ein Parameter mehr; für sowas gibt's eigentlich Exceptions, aber wer hatte behauptet, dass LabVIEW für große Projekte taugt?), aber dafür von strikten Ring-Aufzählungen und Strukturen. Noch wichtiger ist der Signal-Datentyp mit sauber gesetzten t0, dt und Attributen für die weitergehende EDV.

[TODO: Fertigstellung zum Download, Signal fehlt noch]

Eigenbau-USB-Konverter

Kann man den Konverter selbst bauen? Das Original ist recht preisintensiv, und USB2LPT funktioniert nicht. Wäre sowieso elend langsam.

Nach derzeitigen Erkenntnissen ist das nichts weiter als ein ECP-zu-Seriell-Konverter! Man erinnere sich, ECP ist nichts weiter als bidirektionale, gepufferte High-Speed-Kommunikation (ca. 1 MByte/s) via Parallelport. Mit dem Segen von Microsoft, um 1995. Und der Konverter macht nichts anderes als 2 USB-Bulk-Pipes draus. Siehe usbview-Output. Ziemlich simpel.

Was zu beweisen wäre

Ein CY7C68013A-Mini-Board ist der beste Ausgangspunkt dafür, und dieses kann sogar USB Hi-Speed. Mit 8 $ bei Ebay preiswert genug für ein Experiment (hat jemand Lust?)