Universal-Anzeigeprogramm „DMM.exe“ für Windows

 
Screenshots der Software DMM.exe unter Windows Vista

Diese Software hat folgende Eigenschaften:

Ausgelesene Protokolle der Digitalmultimeter der chinesischen Firma Uni-Trend

[ICO]NameLast modifiedSizeDescription
[   ]dmm.zip28-Mar-2013 12:11 157KUniverselles Multimeter-Ausleseprogramm mit DDE-Schnittstelle [Einsicht]
[   ]he2325u.zip09-Feb-2011 01:38 24KBibliothek zum Zugriff auf pseudo-serielle Schnittstelle mit HE2325U [Einsicht]
[   ]LabVIEW Examples.zip29-Mar-2011 03:43 94KDDE-Beispiel in LabVIEW sowie Excel (Zugriff auf Messgerätedaten) [Einsicht]
[   ]me-22t.log21-Mar-2013 10:25 3.3KSerielles Protokoll für Metex ME-22T bzw. Voltcraft ME 22 (vermutlich für alle Metex-Geräte einer Serie)
[   ]SigRead.zip29-Oct-2010 10:57 159KZugriff auf LOG-Datei in LabVIEW [Einsicht]
[   ]UT109.LOG09-Jan-2011 02:10 5.1KSerielles Protokoll für Kfz-Handmultimeter UT108, UT109
[   ]UT233.LOG12-Jul-2010 01:33 2.2KSerielles Protokoll für Zangenmultimeter UT233 (Wechselstrom, 3 Spannungen, Leistung)
[   ]UT325.LOG08-Feb-2011 22:54 4.3KSerielles Protokoll für Doppel-Thermometer UT325 (2 Thermoelemente Typ K)
[   ]UT60AE.LOG26-Feb-2012 20:49 4.8KSerielles Protokoll für Handmultimeter UT60A (Voltcraft: VC-820) und UT60E (Voltcraft VC-840; ET-2210)
[   ]UT60G.LOG24-Oct-2009 01:54 2.7KSerielles Protokoll für Handmultimeter UT60G
[   ]UT61BCD.LOG02-Feb-2012 00:29 3.9KSerielles Protokoll für Handmultimeter UT61B, UT61C und UT61D sowie Vichy VC99 (Chip FS9922-DMM4)
[   ]UT61E.LOG07-Apr-2011 00:08 5.7KSerielles Protokoll für Handmultimeter UT61E
[   ]UT70B.LOG20-Nov-2009 22:25 4.9KSerielles Protokoll für Handmultimeter UT70B, etwa baugleich mit PeakTech 3315
[   ]UT70D.LOG30-Aug-2009 19:37 8.2KSerielles Protokoll für Handmultimeter UT70D
[   ]UT71BCDE.LOG28-Sep-2010 02:13 8.0KSerielles Protokoll für Handmultimeter UT71B, UT71C (Voltcraft VC-920; Tenma 72-7732),
UT71D (Voltcraft VC-960) und UT71E (Voltcraft VC-940)
[   ]UT803.LOG28-Mar-2011 02:05 4.3KSerielles Protokoll für Tischmultimeter UT803
[   ]UT804.LOG08-Feb-2011 22:38 4.3KSerielles Protokoll für Tischmultimeter UT804
[   ]UT81B.LOG16-Apr-2011 00:22 11KSerielles Protokoll für Handmultimeter mit Oszilloskopanzeige UT81B (Voltcraft VC-1008)

Ich bedanke mich bei der Vertriebsfirma Pinsonne-Elektronik für die kostenlose Bereitstellung der Geräte zum Auslesen der Protokolle.
Sowie bei Timo Reinhardt für die Info zum UT61D.

FAQ

  1. Ich möchte die Messdaten in LabVIEW (o.ä.) protokollieren. Wie werte ich den seriellen Datenstrom aus?
  2. Gar nicht!! Deswegen habe ich ja das Programm DMM.EXE geschrieben. Die Messdaten per DDE abzugreifen ist viel einfacher zu realisieren.

  3. Wie greife ich zu Fuß auf das USB-Protokoll zu, um an die Messdaten zu kommen?
  4. Gar nicht!! Deswegen habe ich ja das Programm DMM.EXE geschrieben. Die Messdaten per DDE abzugreifen ist viel einfacher zu realisieren.

  5. Unter Linux sind maßgeschneiderte skript-basierte Lösungen üblich. Etwaige Probleme und deren Lösung beschreibt Ralf Burger.

  6. Wie weist DMM.EXE den per USB angeschlossenen Multimetern eindeutige Nummern zu? Im Geräte-Manager sind nur HID-Geräte, von Nummern ist nichts zu sehen.
  7. Nicht DMM.EXE, sondern HE2325U.DLL weist diese Nummern zu. Unter NT-basierten Systemen ist die Nummer an das verwendete USB-Port gebunden, bei 9x-Systemen an die Erkennungsreihenfolge durch Windows.
    Achtung! Damit diese Erkennung unter Vista oder Windows 7 funktioniert, muss DMM.EXE einmalig als Administrator gestartet werden. Das heißt jedesmal, wenn ein USB-Multimeter an einem anderen USB-Anschluss angesteckt wurde und die zugehörige Meldung „Neue Hardware gefunden“ erschien.
    (Das Problem mit der Administrator-Anmeldung steht ganz oben auf der TODO-Liste.)

  8. Wie ist der Aufbau der Log-Dateien?
  9. Eine Messreihe beginnt mit 3 Zeilen Kopfdaten.
    1. Startzeit in UTC in der Form "JJJJ/MM/TT hh:mm:ss,kkk TZ" (kkk = Millisekunden, TZ = Zeitzonen-Versatz in (ggf. gebrochenen) Stunden, negativ für östliche Länge, dazwischen Leerzeichen)
    2. Signalnamen, die erste Spalte enthält „Time“ (Zeit). Ab hier ist die Anzahl der Spalten konstant. Wechselgrößen enthalten ein „~“.
    3. Signal-Einheiten, die erste Spalte enthält „s“ Die Signal-Einheit ist immer ohne Einheiten-Vorsatz (n, µ, m; k, M, G)
    Daran folgen die Messdaten. Die linke Spalte enthält die Zeitdifferenz zur oben angegebenen Uhrzeit in Sekunden, die erste Zeile hat an dieser Stelle stets eine Null. Alle Gleitkommazahlen (auch die im Datum) enthalten das System-Dezimaltrennzeichen oder (einstellbar) den Punkt, je nach Größe in direkter oder in Exponentialschreibweise. Fallweise nicht vorhandene Messwerte werden durch kein Zeichen repräsentiert. Überläufe werden durch 1.#INF bzw. -1.#INF (geplant: +∞, -∞) dargestellt. Der Zeichenkode ist UTF-8 ohne BOM (zz. nur für Einheiten °C, °F und Ω relevant). Das Spaltentrennzeichen ist der Tabulator. Das Zeilenendezeichen ist CR-LF (0D-0A) wie in DOS oder Windows. Sinnvolle Datei-Endungen sind .log, .csv, .tsv oder .xls.

    Die Log-Dateien können mehrere aneinander gehängte Messreihen enthalten, die durch je eine Leerzeile getrennt sind. Dieser Fall tritt ein, wenn:

    Hinweis: Dieser Aufbau ist nicht endgültig! Er ist absichtlich nicht kompatibel zu den Log-Dateien der den Messgeräten beiliegenden chinesischen Software. Der Aufbau ist für den einfachen Gebrauch in Excel optimiert, ohne wichtige Randinformationen zu verschlucken. Zum Einlesen in LabVIEW existiert das Unterprogramm SigRead.vi, allerdings nur für äquidistante Abtastwerte.

  10. Ich habe mehrere Multimeter. Wie kann man die aufgezeichneten Messreihen zeitlich zur Deckung bringen und darstellen?
  11. Das kommt auf's Problem an! Die Operation der Multimeter lässt sich prinzipbedingt nicht synchronisieren, da jedes „für sich“ misst und den Messwert ausgibt.

  12. Das Aufzeichnen von mehreren Multimetern mit einer Instanz von DMM.EXE steht auf der TODO-Liste.

Henrik Haftmann, letzte Änderung: 19. 6. 2012