LPTDAC-Soundkarte

Ein Verstärker mit optionalem D/A-Wandler fürs Druckerport für den Einbau in einen PC mitsamt Lautstärkesteller und Lautsprecher.

Ausgehend von dem LPTDAC-Projekt [Einsicht], einen 8-bit-D/A-Wandler am Druckerport als billige Soundkarte zu betreiben, brachte mich auf die Idee, das ganze auch in einige neuere Rechner, zusammen mit einem ordentlichen Lautsprecher, einzubauen. Das klingt zwar nicht weltbewegend (und ist nur mono), aber ist weitaus besser als das PC-Speaker-Geräusch und ist für die gelegentlichen Windows-Geräusche, Alarmtöne und Web-Radio völlig ausreichend.
Der PC bleibt kompakt („alles drin“), und man muss sich nicht mit den Widrigkeiten von typischen Brüllwürfeln abärgern: Ein Netz-Stecker mehr, fehlende primärseitige Abschaltmöglichkeit, miserable Bässe, noch mehr Strippen hinterm Rechner, Staubfänger, womöglich noch getrennte Steller links/rechts, und Drucktaster zum Würfel-vom-Tisch-schieben (statt Bass einzuschalten oder ähnliche chinesische Marketingideen).

Der von Anfang an zweckfreie KEYLOCK-Schalter wurde jeweils durch ein wesentlich sinnvolleres Potentiometer ersetzt; die ebenfalls witzlose Turbo-Taste wird zum Grün-Knopf - oder schaltet das interne Modem ab.
Vom Volumen her bildet der PC eine gute Lautsprecherbox, es darf nur nichts scheppern - allzu laut sollte es nicht werden. Eine Positionierung des Lautsprechers an der Front, eine innere akustische Abdichtung sowie Schallaustritts-Löcher sind anzustreben.

Die Bestückung besteht aus „Kehricht“ mit DDR-typischen Bauelementen. So erfüllen C560C und A210K doch noch ihren angedachten Zweck.
(C560C=AD558, viel zu teuer; A210K=TBA810S, billig)Vom finanziellen Aspekt ist der Aufbau dieser Schaltung nicht lohnenswert, denn jede noch so billige heutige Soundkarte klingt besser.
Man kann auch nur den Verstärker-Teil bestücken und benutzen, falls man eine richtige Soundkarte hat: Das klingt besser als nur die Brüllwürfel.

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Aufbau

Die Karte wird bestückt und in den Rechner eingebaut. Folgende Dinge sind zu tun:

Für Linux sollte es dafür bereits geeignete Treiber geben.
Und wer NT (oder XP) sein Eigen nennt, der soll mal den Treiber umschreiben! (Kein Scherz - er oder sie kann Hilfe von mir bekommen.)