Zunächst dachte ich ja, die Zellen taugen nichts, aber das Multimeter
brachte daraufhin 400 µA Ruhestrom ans Tageslicht.
(Alle anderen mir verfügbaren Fernbedienungen haben einen nicht messbaren
Ruhestrom.)
Das ergibt bei einer optimistischen Kapazität einer Zelle von 2 Ah
eine Haltbarkeit von 7 Monaten.
Reklamationsgrund oder nicht: ein Schiebeschalter,
wie im Foto zu sehen, in die Batterieleitung eingebaut, sollte helfen.
Man sollte dem Ingenieur, der sowas verzapft,
seine volle Unfähigkeit bescheinigen.
Die Fernbedienung ist schwierig zu öffnen.
Die 2x4 Rastnasen sind seitlich so angeordnet,
dass das Unterteil nach außen gehebelt werden muss.
Für etwas mehr Ästhetik sollten natürlich schwarze Senkkopf-Schrauben mit Kreuzschlitz Verwendung finden - aber ich hatte gerade keine zur Hand.
Zur Befestigung muss ein Haltewinkel angefertigt werden; zum Glück ist die
d-box ein „hohler Vogel“ auf der rechten Seite.
Wer öfter in der d-box herumbastelt, sollte stets beide Phasen schalten,
weil das Kupferkühlblech sonst unter Spannung bleibt.
Bisher haben bei mir alle Satellitenempfänger ein solches Relais abbekommen. Werden „neumodische“ Fernseher geschaltet, muss man dafür sorgen, dass sie bei Netzzuschaltung auch einschalten; bei billigen Geräten muss man dafür eine Schaltung nachrüsten...
Natürlich darf man nur eine der beiden Buchsen für Video benutzen!