URZ-Technologien, -Verfahrensweisen, -Handhabungen
Nachfolgend sind hausinterne Gegebenheiten aufgeführt, die an der TUC
mittelfristig gegeben sind.
Sie haben Einfluß auf die Tabellen der Datenbank und
die entwickelten Werkzeuge.
Allgemeine Nutzungsberechtigung
- Mitarbeiter müssen, um Dienste des URZ nutzen zu können,
den Hausausweis vorlegen. Die (eindeutige) Personalnummer wird erfasst und gespeichert.
Mitarbeiter erhalten eine unbefristete Nutzungsberechtigung. Das Dezerant Personal
meldet dem URZ alle "Abgänge".
- Das Studentenamt stellt täglich die benötigten Daten aller
immatrikulierten
Studenten (Name, Vorname, Matrikelnummer, Studiengang, ...) dem URZ zur Verfügung.
Die in der Datei genannten Studenten erlangen die
Nutzungsberechtigung für das laufende Semester.
Nicht (mehr) aufgeführten Studenten wird die Nutzungsberechtigung entzogen.
- Alle anderen Nutzer erhalten die Nutzungsberechtigung max. für das
laufende Kalenderjahr bzw. Semester (Fremd-Studenten).
Um die Verlängerung der Nutzungsberechtigung
müssen sich Fremd-Nutzer selbst bemühen.
-
Kurz vor Ablauf der Nutzungsberechtigung erhält jeder Nutzer eine entsprechende Warnung per Mail.
- Die Nutzungsberechtigung umfaß fast alle Dienste (NKZ, Zugang zu öffentlichen Maschinen, Mailadresse, Mailbox, Drucken, CD-Brennen, Kursbesuche,
Softwareausleihe, ...) - nur einige wenige Dienste erfordern eine gesonderte
"Genehmigung".
Accounts
- Es gibt grundsätzlich keine anonymen Accounts (guest, gast, praktika1, usw.)
- Jeder Nutzer erhält
für alle System-Plattformen ein Nutzerkennzeichen. In jeder Systemwelt wird
die gleiche Zeichenfolge (3 bis 8 Kleinbuchstaben) benutzt.
- Für jedem TU-Studenten wird automatisch (bei der erstmaligen Bereitstellung
der Daten vom Studentenamt) ein Nutzerkennzeichen und mind. eine Mailadresse (Alias) generiert
sowie ein Konto angelegt.
(Das Paßwort wird zufällig gebildet und ist niemand bekannt.)
Bei der Vorsprache des Studenten im Nutzerservice wird ein neues Paßwort
vergeben, ein (verschlossenes) Kuvert mit allen benötigen Angaben gedruckt,
die Anerkennung der Nutzerordnung quitiert
und die Aushändigung des Accounts registriert.
Alternativ dazu kann jeder neu immatrikulierte Student den für ihn
vorberieteten Account über Internet freischalten.
- Mehrere Nutzerkennzeichen pro Person sind nicht vorgesehen. (Ausnahme: Mitarbeiter, die auch als Student eingeschrieben sind (Im Sinne der DB sind das zwei verschiedene Personen)).
- Besitzt ein Nutzer noch keine Mailadresse, bekommt er diese mit dem
Nutzerkennzeichen. Besitzt er bereits eine, kann er entscheiden, ob eine
zweite Mailadresse im URZ eingerichtet werden soll. (gilt nicht für Studenten)
- URZ-Mailadressen werden generiert.
- vorname.name@maildomain (Generische Mailadresse, sofern diese nicht bereits vergeben)
- nkz@maildomain
- Nutzer können sich unter bestimmten Voraussetzungen
einen weiteren Mailalias wüschen (sinnvoll wenn gen. Mailadresse bereits vergeben war oder bei langen Doppelnamen), haben aber keinen Einfluß auf die Maildomain.
- Nutzerkennzeichen werden als Mail-Aliases benutzt.
- Uni-Mitarbeiter können eine Zeichenfolge für ihr NKZ wünschen;
dem Wunsch wird entsprochen, sofern der Alias noch nicht anderweitig vergeben ist / wurde.
- Die Änderung eines aktiven Nutzerkennzeichens
(andere Wunsch-Zeichenfolge) wird nicht gestattet
- HOME-Verzeichnisse der Nutzer befinden sich ausnahmslos im gleichen
Teilbaum im AFS. Der Name des Nutzer-Homeverzeichnisses entspricht seinem Nutzerkennzeichen.
An der HOME-Verzeichnis-Wurzel existieren 26 Unterverzeichnisse a,b,c,...
In Unterverzeichnis a stehen alle HOMEDIR's deren Name mit dem Buchstabe a
beginnt, im Unterverzeichnis b alle HOMEDIR's deren Name mit b beginnt u.s.w.
- für User-Volumes gilt folgende Namenskonvention (user.nkz, user.nkz.readonly und user.nkz.backup)
- Im AFS und UNIX erhalten die Nutzer die gleiche UID - unter WinNT wird die
UID vom System vergeben (keine Beeinflussung durch den Admin möglich).
- UNIX-Nutzergruppen werden nicht genutzt
- Jeder neue Nutzer bekommt für die gesamte UNIX-Welt die von uns favorisierte Loginshell
- Nutzerkennzeichen von Personen mit abgelaufener Nutzungsberechtigung werden gesperrt.
- Das Sperren erfolgt weiterhin bei Verstoß gegen die
URZ-Nutzerordnung, beim Nichtbegleichen von Schulden, bei angreifbaren
Paßwort, ...
- Nutzersperren werden durch das Verfallsdatum realisiert (AFS, NT) -
ausserdem wird in der entsprechenden NIS-MAP das Passwort des Nutzers modifiziert.
-
Die persönlichen Web-Seiten der gesperrten Nutzer (public_html) sind nicht mehr sichtbar.
- E-Mails an gesperrte Nutzer werden nicht zugestellt, wenn die Mailbox
vom URZ betrieben wird.
- Wenn ein Nutzer sein Paßwort vergessen hat oder ein
Paßwort "geknackt" wurde, werden alle seine Paßworte neu gesetzt.
- Beseitigte Nutzersperren werden nicht registriert
- Nutzerkennzeichen, URZ-Mailadresse und HOME-Verzeichnis eines Nutzers
werden gelöscht, wenn das NKZ wegen "Nichtverlängerung"
länger als ein Jahr gesperrt ist.
- Meldet sich ein Nutzer mit dem UNI-Laufzettel ab, werden diese Daten sofort gelöscht.
- Nutzerkennzeichen, UID und E-Mailadresse werden nicht wieder vergeben
(Ausnahme: an die gleiche Person)
Zugang zu öffentlichen Räumen
- Zum Steuern des Zugangs wird das selbstentwickelte System DACS benutzt
- an einigen wenigen Türen ist noch das alte Cronos-System installiert
- Alle Struktureinheiten der Uni können das
System für ihrer eigenen Räume mitnutzen
- Befugte Mitarbeiter einer Struktureinheit legen fest, wer
welchen Raum (nur der eigenen Struktureinheit) betreten darf.
- Die Vergabe der Zugangsbefugnisse erfolgt grundsätzlich an Personen
(nicht an Kartennummern)
- Die Zuordnung einer Karte zu einer Person erfolgt nur im URZ-Nutzerservice.
- Pro Person ist max. eine Karte vergebbar.
- Anstelle einer Cronoskarte können die entsprechenden Daten auf den
Magnetstreifen der TUC-Card geschrieben werden.
Kostenpflichtige Dienste
- Für bestimmte Dienste können Kosten erhoben werden - z.Z. Drucken und CD-Brennen.
- Alle kostenpflichtige Dienste verwenden
die gleichen bargeldlosen Zahlungsverfahren
(EKS, ME-Schein, Einzahlungsbeleg).
- Nutzer dürfen ihr
Konto geringfügig überziehen.
Beim Unterschreiten eines "kritischen Wertes" können kostenpflichtigen
Dienste nicht mehr genutzt werden.
- Vor jedem Druck- und CD-Auftrag ist zu prüfen, ob der Nutzer über ein
ausreichendes Guthaben verfügt.
- Alle Druckaufträge werden über zentrale Spooler geleitet.
- Es gibt Sonderkonten auf die mehrere Personen (z.B. aller Nutzer
einer Professur) zugreifen können.
Befugnisse der Benutzergruppen (Personentypen)
Dietmar
Grunewald
Mai 2003